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Energiewirtschaft Siemens baut virtuelles Kraftwerk in Finnland

Redakteur: Gary Huck

Auch der Energiebereich kommt um Innovationen und neue Geschäftsmodelle nicht herum. Ein Geschäftsmodell an dem Siemens arbeitet, sind virtuelle Kraftwerke.

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Nachhaltig erzeugt, zwischengespeichert und bei Bedarf nutzbar. An so einem System arbeitet Siemens in Finnland.
Nachhaltig erzeugt, zwischengespeichert und bei Bedarf nutzbar. An so einem System arbeitet Siemens in Finnland.
(Bild: ©petovarga - stock.adobe.com)

Siemens und mehrere Partner arbeiten bei der finnische Brauerei Sinebrychoff an einem virtuellen Kraftwerk plus Speichertechnologie. Die Brauerei stellt bei dem Projekt den Platz für die Speicher zur Verfügung und nützt auch Teile des dort gesammelten Stroms für die eigene Produktion. Der Rest des gespeicherten Stroms wird in das finnische Netz eingespeist. Vibeco, eine Tochtergesellschaft von Siemens Finnland kümmert sich um die Handelsplattform für Energie-Transaktionen. Die Anlage soll im Sommer 2021 den Betrieb aufnehmen. Der dort gespeicherte Strom komme aus erneuerbaren Quellen.

Für die Speicher, die die Fläche eines halben Fußballfelds einnehmen sollen, werden Edgestack Systeme von Fluence verwendet. Bei der Finanzierung des Projekts arbeitet Siemens mit dem Schweizer Unternehmen MW Storage International zusammen. Der Elektronikkonzern kümmert sich auch um den Betrieb der Anlage. Laut Siemens bezieht das Steuerungssystem Daten unterschiedlicher Energieverbraucher ein und passt den Stromfluss gegebenenfalls an.

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