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Produktionszellen auf der EMO Hannover 2019

So gelingen automatisierte Zerspanungsstrategien

| Redakteur: Peter Königsreuther

Quaser präsentiert auf dem Stand der Hommel-Gruppe die HX 504 Cell aus. Ein System, das dann punkte, wenn viele unterschiedliche Werkstücke zu bearbeiten seien. Halle 12 am Stand A68.

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Hommel hat das Cell-Konzepts auf Flexibilität getrimmt, wie es heißt: Mit der Quaser HX 504 Cell könnten nun viele verschiedene Werkstücken in kleinen Stückzahlen bei hoher Wechselrate bearbeitet werden. Halle 12 am Stand A68 auf der EMO Hannover 2019.
Hommel hat das Cell-Konzepts auf Flexibilität getrimmt, wie es heißt: Mit der Quaser HX 504 Cell könnten nun viele verschiedene Werkstücken in kleinen Stückzahlen bei hoher Wechselrate bearbeitet werden. Halle 12 am Stand A68 auf der EMO Hannover 2019.
(Bild: Hommel-Gruppe)

Das Cell-Konzept, das Quaser entwickelt hat, basiert auf Standardmaschinen, welche mit einem automatisierten Werkstück- und Werkzeughandling ausgestattet werden, erklärt der Hersteller. Als komplette Produktionszelle aufgebaut, seien die Cell-Maschinen für die Mischproduktion in verschiedenen Arbeitsbereichen konzipiert.

Das Anlagenkonzept wird als besonders flexibel beschrieben, weshalb mit der Quaser HX 504 Cell auch viele unterschiedliche Werkstücke in kleinen Stückzahlen mit hoher Wechselfrequenz bearbeitet werden können. Palettenwechselzeiten von höchstens 10,5 s sowie Werkzeugwechselzeiten von maximal 2,3 s kürzen die Nebenzeiten effektiv, so Quaser. Außerdem eigne sich die HX 504 Cell sehr gut für den mannlosen Betrieb im Rahmen von Nachtschichten.

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Die Hochleistungs-Bearbeitungszentren von Quaser enthalten ausschließlich hochwertige Maschinenkomponenten, wie der Hersteller betont, die unter anderem von renommierten deutschen Zulieferern stammen. Außerdem werden die bestehenden Maschinenkonzepte umfangreich geprüft und angepasst, damit die Anwender von der maximal möglichen Produktivität profitieren können, die aus dem Bearbeitungskonzept herauszuholen ist, sagt Quaser.

Roboter- oder lieber Palettenautomation?

Als Ergebnis der Zusammenarbeit mit renommierten Automationspartnern kann Quaser auf der diesjährigen EMO, neben dem eigenen Automationskonzept, außerdem das vertikale Bearbeitungszentrum UX 500 in zwei Varianten präsentieren – und das gleich in zwei Varianten: einmal mit Roboter- und einmal mit Palettenautomation, heißt es. Durch das 2-Türen-Konzept der UX 500 könnten die angebundenen Automationskomponenten beliebig an der Maschinenfront oder an der rechten Maschinenseite positioniert werden. Dadurch profitiert der Bediener von einer enorm hohen Flexibilität beim täglichen Werkstückhandling.

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Exklusiv zur EMO Hannover bietet Quaser die UX 500 mit Palettenautomation im sogenannten „EMO Promotion Package“ an, unter anderem inklusive einem umfangreichen Werkzeug- und Werkstück-Messsystem zu einem sehr attraktiven Preis an.

Für den Werkzeug- und Formenbau

Außerdem stellt Quaser das vertikale Bearbeitungszentrum MV 134 aus, welches sich besonders für anspruchsvolle Fertigungsaufgaben im Werkzeug- und Formenbau sowie bei der 3D- und Hartbearbeitung eignen soll. Durch hohe Eilganggeschwindigkeiten (sowie hohe Beschleunigungen in allen Achsen und kurzen Span-zu-Span-Zeiten, sollen sich mit diesem Bearbeitungszentrum die Produktionszeiten drastisch reduzieren lassen. Ihre Spindel leistet knapp 21 kW und erreicht eine Drehzahl von 11.000 min-1. Wahlweise kann sie mit einer Siemens-, Fanuc oder Heidenhain-Steuerung ausgesttet werden. Auch für die Fertigung von Pumpen- und Ventilgehäusen oder Getriebeteile im Energie- und Hydrauliksektor ist die Maschinen einsetzbar, so Quaser.

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