Suchen

Werkzeug- und Formenbau

So prüft man Kernzüge und Auswerfer richtig

| Redakteur: Peter Königsreuther

Dremo stellt das mobile Dremo Core-Pull vor. Damit lassen sich etwa Spritzgießwerkzeuge auf ihre Funktion hin überprüfen.

Firmen zum Thema

Core-Pull heißt Dremos neues, mobiles Hydraulikaggregat zur Überprüfung von Kernzügen und Auswerfern in Spritzgießwerkzeugen. Es habe alle wichtigen Funktionen auf besonders kleinem Raum integriert, so Dremo zu einem der Vorteile für die Anwender.
Core-Pull heißt Dremos neues, mobiles Hydraulikaggregat zur Überprüfung von Kernzügen und Auswerfern in Spritzgießwerkzeugen. Es habe alle wichtigen Funktionen auf besonders kleinem Raum integriert, so Dremo zu einem der Vorteile für die Anwender.
(Bild: Dremo)

Dremo Werkzeugmaschinen zählt zu den Spezialisten in Sachen Zerspanungssysteme und Tuschierpressen für den Formenbau. Nun präsentiert das Unternehmen sein neu entwickeltes Hydraulikaggregat Core-Pull, heißt es. „Core-Pull dient zur Kontrolle und Steuerung von Hydraulikzylindern mit Endlagenabfragen, die für die Kernzug- und Auswerferfunktionen im Bau oder zur Reparatur und Wartung von Spritzgießformen verantwortlich sind“, erläutert Oliver Gasteier, der Geschäftsführer von Dremo.

Progressive Volumenzunahme sorgt für Feinsteuerung

Das Besondere an dieser Prüfsysteminnovation ist, dass es als fahrbares Plug&Play-Gerät mit vier Rädern ausgestattet ist, wie es weiter heißt. Zwei davon tragen Totalfeststeller. Mit dieser Ausrüstung habe Dremo das Gerät für alle Arbeiten an Spritzgießformen bestens vorbereitet. Obwohl es sehr kompakt ist, vereint es laut Dremo alle Funktionen, die für einen praxisgerechten und flexiblen Einsatz in der Werkstatt nützlich sind, in sich.

Core-Pull bedient sich dabei gleich vier Hydraulikkreisläufen, die mittels Handhebelventilen und progressiver Volumenzunahme eine Feinsteuerung der Zylinderbewegung im unteren Geschwindigkeitsbereich erlauben, erklärt Gasteier. Die Endschalter der Zylinder werden dabei über Kabel per 16-poligem Stecker mit Strom versorgt. Leuchtdioden am Gehäuse zeigen den Betriebszustand klar an.

Keine Angst vor zu wenig Öl oder Temperaturüberlastung

Die Ölkühlung übernimmt ein mit dem Antriebsmotor gekoppelter Belüftungskühler im Rücklauf zum Tank. Während Ölstand und Temperatur über ein Schauglas mit Thermometer am Ölbehälter überwacht würden, geschehe die Filterüberwachung über ein Manometer am Gehäuse. Auf Situationen, wie ein zu gering werdender Ölstand oder eine Öltemperatur an der oberen Sollgrenze, machen Leuchtdioden am Schaltschrank aufmerksam.

Ein Druckbegrenzungsventil sichert den maximalen Druck, ein weiteres die aktuelle Druckeinstellung im Pumpenzulauf. Die Pumpe fördert laut Hersteller maximal 40 l/min, die Füllmenge liegt bei 90 l (ISO VG 46). „Außerdem verfügt unser Core-Pull über einen zusätzlichen Hydraulikbehälter unter den Anschlussverschraubungen zur Zwischenablage von Hydraulikschläuchen“, ergänzt Gasteier. Als anwenderfreundlich stelle sich auch die Stellfläche von etwas mehr als 0,5 m² heraus. Das Gerät bringt ohne Hydraulikölfüllung Gewicht von rund 110 kg auf die Waage, wie es weiter heißt.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 45996146)