Metall-3D-Druck

So verändert sich die additive Fertigung von Metallkomponenten

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Diese Branchen werden durch den 3D-Druck profitieren:

Leuders glaubt, dass die langfristigen Gewinner die Unternehmen sein werden, die bereit sind, strategisch in neue Herstellungsverfahren zu investieren, aber auch gleichzeitig mit den damit verbundenen Unsicherheiten umgehen können. Prominente Beispiele aus der jüngeren Vergangenheit finden sich seiner Meinung nach in der Luft- und Raumfahrt, oder auch in der Medizintechnik. Dabei ist es für den Experten allerdings nicht nur eine Frage der wirtschaftlichen Ressourcen, sondern mitunter auch eine der Unternehmenskultur. Andere Branchen und Unternehmen werden sich aber tendenziell schwerer tun – jene, die stark von einer kostengetriebenen Massenproduktion abhängig sind. Wobei es aber auch dabei genügend Anwendungsfelder geben, die sich aber vor allem auf den Werkzeugbau beschränkten und weniger direkt dem Endprodukt zugute kämen.

Lantzsch sieht das übrigens genauso. Die klaren Gewinner der Entwicklung im 3D-Druck sind demnach Branchen, die auf maßgeschneiderte, hochkomplexe Bauteile angewiesen sind und deshalb die Vorteile der Flexibilität und Designfreiheit der additiven Fertigung voll ausschöpfen können, um ihre Kunden zu bedienen. In der Luft- und Raumfahrt sowie in der Medizintechnik biete die additive Fertigung laut Lantzsch enorme Möglichkeiten, Bauteile zu optimieren und gleichzeitig Material und damit Gewicht zu reduzieren. Auch der High-End-Automobilbau und der Motorsport werden von den Möglichkeiten der additiven Fertigung profitieren, wobei der Experte vor allem den Leichtbau und die Leistungserhöhung von Komponenten meint. Mehr zu dem Thema kann auf der kommenden Formnext in Frankfurt am Main erfahren werden.

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