Lasernews zur Euroblech

So verbessert Trumpf die Welt der Blechbearbeiter

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Laserstrahlsteuerung jetzt über Roboter und Scanner möglich

Mit Brightline Scan stellt Trumpf auch ein neues Verfahren vor, das beim Laserschweißen für mehr Qualität und Robustheit sorgt, wie es weiter heißt. Denn Bisher konnte der Laserstrahl beim Schweißen nur über den Schweißroboter gesteuert werden. Bei der neuen Möglichkeit lässt sich der Laserstrahl aber auch über den Laserscanner bewegen, wie Trumpf betont. Diese Kombination erzeugt nicht nur eine Vorwärtsbewegung des Roboters sondern auch eine weitere, frei programmierbare Laserbewegung in jede beliebige Richtung. Speziell entwickelte Leichtbauspiegel (Fokussieroptik PFO 20), die im Roboter integriert seien, machten eine Art „Oszillationsbewegung“ möglich.

Mit der Funktion Brightline Scan können Blechkomponenten prozesssicherer mit dem Laser geschweißt werden, sagt Trumpf. Auch sie hat ihren Auftritt auf der Euroblech 2022. Das Besondere: Der Laserstrahl kann sowohl mit dem Roboter als auch per Scanner gesteuert werden.(Bild:  Trumpf)
Mit der Funktion Brightline Scan können Blechkomponenten prozesssicherer mit dem Laser geschweißt werden, sagt Trumpf. Auch sie hat ihren Auftritt auf der Euroblech 2022. Das Besondere: Der Laserstrahl kann sowohl mit dem Roboter als auch per Scanner gesteuert werden.
(Bild: Trumpf)

Mit ihr ließen sich Frequenzen im Kilohertz-Bereich erzielen, weshalb man die mögliche Blechdicke beim Wärmeleitschweißen von drei auf sechs Millimeter verdoppeln könne. Mit Brightline Scan können die Anwender die Anbindungsfläche der Bauteile, die direkt vom Laserstrahl aufgeschmolzen wird, je nach Anwendung individuell einstellen, führt der Euroblech-Aussteller weiter aus. Das steigere die Prozesssicherheit und die Qualität der Bauteile. Mit der zusätzlichen Strahlführung über den Scanner verzeihe das Laserschweißen auch Fehler besser, was den Ausschuss nach unten drücke. Denn bisher war eine Abweichung des Laserstrahls von der Soll-Schweißnaht von einem Millimeter schon zu viel. Jetzt können Schwankungen am Bauteil besser ausgeglichen werden, betonen die Experten. Ab der Euroblech wird es die Funktion in der Laserschweißmaschine Trulaser Weld 5000 geben.

Laserschweißsteuerung einfach programmieren und anwenden

Trumpfs Brightline Scan führt zu einer Oszillationsbewegung des Laserstrahls beim Schweißen. Die schweißbare Blechdicke kann etwa so von drei auf sechs Millimeter erhöht werden. Im System Trulaser Weld 5000 wird sie ab der Euroblech 2022 erhältlich sein.(Bild:  Trumpf)
Trumpfs Brightline Scan führt zu einer Oszillationsbewegung des Laserstrahls beim Schweißen. Die schweißbare Blechdicke kann etwa so von drei auf sechs Millimeter erhöht werden. Im System Trulaser Weld 5000 wird sie ab der Euroblech 2022 erhältlich sein.
(Bild: Trumpf)

Aufgrund der nahtlosen Integration von Brightline Scan in die Schweißoptik des Roboters lässt sich die Schweißzelle außerdem wie gewohnt schnell und einfach programmieren, verspricht Trumpf. In sogenannten Techsets werden dazu die Parameter für alle gängigen Anwendungen zur Verfügung gestellt. Anwender könnten Brightline Scan aber auch in der Offline-Programmierung Trutops Weld der Schweißzelle bedienen. So lässt sich die Maschine auch programmieren, während sie Teile schweißt, heißt es zum Vorteil dieser Herangehensweise. Kleine und große Stückzahlen ließen sich damit schnell und wirtschaftlich abarbeiten. Außerdem werde etwas gegen den Fachkräftemangel getan, weil grundlegende Informationen zum Prozess direkt auf der Maschine speicherbar seien. Und weil sich insbesondere Blechdicken von maximal sechs Millimetern prozesssicher verschweißen lassen, eignet sich das Feature vor allem für Landwirtschafts- oder Baumaschinen. Die hohen Präzision und Qualität der Schweißnähte läßt aber auch an Produkte für die Möbelindustrie denken, oder an das Schweißen von Batteriewannen für die Elektromobilität. Weiterhin gehören Schaltschränke zu den klassischen Anwendungsfällen von Brightline Scan.

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