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Bei der feingewuchteten Tendo-Verlängerung werden die Werkzeuge im Handumdrehen mit einem einfachen Sechskantschlüssel gewechselt. Ein Novum für Werkzeughalterverlängerungen ist die Position der Spannschraube, die radial, also von der Seite betätigt wird. Das außergewöhnlich hohe Drehmoment sorgt beim Bohren, Reiben sowie bei Schlichtfräsoperationen für einen sicheren Halt der Werkzeuge. Anstelle teurer Sonderwerkzeuge oder Schrumpfanlagen genügt eine einzige Tendo-Verlängerung, die je nach Bedarf mit unterschiedlichen Standardwerkzeugen bestückt wird.
Ebenfalls ganz auf optimale Störkontur ausgelegt ist die 100 mm lange Werkzeugverlängerung Tribos-SVL, die universell einsetzbar ist und mit verschiedensten Spannfuttern kombiniert werden kann (Bild 7). Die einteilige, hochpräzise Verlängerung deckt alle Spanndurchmesser von 3 bis 20 mm ab und besitzt eine Rundlauf- und Wechselwiederholgenauigkeit von < 0,003 mm. Weil die Verlängerung ohne Verschleißteile auskommt, ist sie annähernd wartungsfrei und hat eine lange Lebensdauer.
Mehrere Verlängerungen ineinander spannen
Außergewöhnliche Bearbeitungen und Ergebnisse sind möglich, wenn die Verlängerung überlegt kombiniert wird. So wird sie beispielsweise zusammen mit dem Universalspannfutter Sino für die Schruppbearbeitung an Werkstücken aus hochfestem Aluminium eingesetzt. Erfahrene Anwender nutzen sie, um extreme Ausspannlängen zu realisieren: Sie spannen mehrere Verlängerungen ineinander und erzielen weiterhin einen hervorragenden Rundlauf an der Schneide.
Etwas voluminöser, dafür aber auch noch ein ganzes Stück stabiler ist Tendo-LS. Im Vergleich zu anderen hydraulischen Spannfuttern haben Tendo-Hydro-Dehnspannfutter an der Futternase eine Fase von 25°. Das allein sorgt schon für eine um 40% verringerte Störkontur. Zudem beträgt das L1-Maß dieses Präzisionswerkzeughalters 150 oder 200 mm. Die Lang-Version verfügt über eine exzellente Rundlaufgenauigkeit von < 0,003 mm bei einer Ausspannlänge von 2,5 × D.
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