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SPS Schiekel SPS Schiekel nimmt neue Fertigungshalle in Betrieb

| Autor / Redakteur: Jürgen Kramp / Mag. Victoria Sonnenberg

Im Oktober nahm die SPS Schiekel Präzisionssysteme GmbH eine neue Fertigungshalle in Betrieb. Auf einer Fläche von 400 m² bietet die Halle Platz für sieben leistungsfähige CNC-Einheiten. Drei von ihnen wurden neu angeschafft.

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Erstmals kommt in der 24-jährigen Firmengeschichte von SPS ein Roboter zum Einsatz, der mit einer modernen CNC-Maschine ab sofort ein Team bildet.
Erstmals kommt in der 24-jährigen Firmengeschichte von SPS ein Roboter zum Einsatz, der mit einer modernen CNC-Maschine ab sofort ein Team bildet.
(Bild: Schiekel)

Bereits zuvor ging ein neues Lager mit 600 m² Fläche in Nutzung. Für den Familienbetrieb, der seit über 20 Jahren auf das Fertigen hochwertiger Teile aus Edelstahl, Titan und anderen schwer zerspanbaren Legierungen auf Nickelbasis spezialisiert ist, ist das die größte Investition im Jahre 2016.

„Ein Jahr vor unserem 25-jährigen Betriebsjubiläum haben wir investiert, um unsere Produktionskapazität zu erweitern und die innerbetriebliche Logistik zu verbessern. Auch die Arbeitsbedingungen verändern sich positiv. Diese Investition war ein notwendiger Schritt, da unser Auftragsvolumen und auch der Umsatz in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen sind. Wir haben insgesamt fast 900.000 Euro in die Hand genommen. 300.000 Euro etwa waren Bauinvestitionen. Die Mehrheit des Geldes haben wir in neue Maschinen und Ausrüstungen gesteckt”, erklärt SPS-Geschäftsführer Dr. Peter Schiekel.

Kawasaki-Roboter bildet mit CNC-Maschine ein Team

Zu den neuen Ausrüstungen zählt auch ein Roboter, gebaut in Japan von Kawasaki. Damit kommt erstmalig in der 24-jährigen Firmengeschichte von SPS ein Roboter zum Einsatz, der mit einer modernen CNC-Maschine ab sofort ein Team bildet. Der Roboter übernimmt die Bestückung der Maschine und prüft bei der Entnahme mit seiner Sensorik die Genauigkeit der Fertigteile. „Noch sind wir im Prozess der Abstimmung, aber sicher ist, dass uns der neue japanische Kollege Effektivitätszuwachs bringen wird. Er wird die notwendige Manpower für diesen Prozess verringern, verlangt aber vom Programmierer eine höhere Qualifikation”, so Dr. Schiekel, der sich über diesen Schritt zu mehr Produktivität freut.

* Jürgen Kramp ist Fachjournalist & PR-Berater

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