Wasserstoff Staat fördert Wasserstoff-Großprojekte

Redakteur: Hendrik Fuhrmann

Das Bundeswirtschafts- und das Bundesverkehrsministerium investieren im Rahmen eines europäischen Förderprojekts 8 Milliarden Euro in 62 deutsche Wasserstoffprojekte.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier stellt die 62 ausgewählten Wasserstoffprojekte vor.
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier stellt die 62 ausgewählten Wasserstoffprojekte vor.
(Bild: BMWi / Susanne Eriksson)

Die Fördermaßnahmen sind Teil des europaweiten Projekts Wasserstoff-IPCEI (Important Projects of Common Eurpoean Interest), an dem bis zu 22 Partnerländer beteiligt sind. Dabei sollen die verschiedenen nationalen Investitionen in Wasserstoff miteinander verknüpft werden, um eine europäische Wasserstoffindustrie aufzubauen. In Deutschland wurden aus über 230 eingereichten Bewerbungen 62 Wasserstoff-Großprojekte ausgewählt. Die Fördergelder sind zentraler Bestandteil der Nationalen Wasserstoffstrategie.

„Wir wollen bei Wasserstofftechnologien Nummer 1 in der Welt werden“, erklärte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier. Mit den Investitionen in die Zukunftstechnologie Wasserstoff könne wegen der hohen CO2-Einsparungen ein großer Schritt in Richtung Klimaneutralität der deutschen Wirtschaft gemacht werden. Das Programm beinhaltet von Wasserstofferzeugung, Transport und Anwendungsbereiche alle Teile der Wertschöpfungskette.

50 der 62 Unternehmen wurden vom Bundeswirtschaftsministerium ausgewählt, die übrigen 12 werden vom Bundesverkehrsministerium gefördert. Insgesamt wird ein Gesamtvolumen von 33 Milliarden Euro angestrebt, das sich wie folgt zusammensetzt:

  • 8 Mrd. Euro staatliche Fördermittel aus Bundes- und Landesmitteln (davon 5,8 Mrd. Euro aus den beiden Ministerien)
  • Über 20 Mrd. Euro von privaten Investoren

Ziel ist es, die Fördermittel noch im Jahr 2021 von der Europäischen Kommission genehmigt zu bekommen.

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