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Das optimale Einsatzgebiet des Polygonspannsystems ist bei mittleren axialen Zustellungen in tiefen Konturen. Im Ergebnis ist mit einer guten Rautiefe und geringen Toleranzen bei der Maßgenauigkeit des Werkstückes zu rechnen (Bild 4).
Schrumpfspannsystem vor allem für die Serienfertigung prädestiniert
Das mechanisch unempfindliche und absolut geschlossene Schrumpfspannsystem ist durch hohe Anschaffungskosten der Peripherieeinheit (etwa 6600 Euro) vor allem für die Serienfertigung geeignet. Die beinahe homogene Verbindung des Fräswerkzeuges mit dem Werkzeughalter bewirkt eine hervorragende Radialsteifigkeit (< 6 µm bei 10 N Radialbelastung, 3 × D) und ein sehr gutes Rundlaufverhalten auch unter Einsatz von Verlängerungselementen. Wegen der fehlenden schwingungsdämpfenden Eigenschaften neigt das System jedoch bereits in geringen Schnitttiefen zu Rattererscheinungen und mangelhaften Oberflächenkennwerten (Bild 5).
Die Wahl eines Werkzeugspannsystems stützt sich letztlich auf unterschiedlichste spezifische Anforderungen. Die Wirtschaftlichkeit eines Systems ist dabei nicht in erster Linie von den Investitionskosten, sondern von den jeweiligen Qualitätsanforderungen und Anwendungsfällen des Benutzers abhängig. Nicht zu vergessen ist dabei, dass der Werkzeughalter in der Zerspanung die entscheidende Schnittstelle zwischen Maschine und Werkzeug bildet.
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