Stückgutkooperation Cargo Trans Logistik wirft Paketprodukt CTL-Parcel auf den Markt

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 2 min Lesedauer

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Stückgut bekommt einen kleinen Bruder: Die Stückgutkooperation Cargo Trans Logistik aus vorwiegend mittelständischen Unternehmen erweitert ihr Netzwerk um eine integrierte Paketlösung für B2B- und B2C-Sendungen.

Die Stückgutkooperation Cargo Trans Logistik bringt Anfang August das neue Paketprodukt CTL-Parcel an den Start.(Bild:  CTL)
Die Stückgutkooperation Cargo Trans Logistik bringt Anfang August das neue Paketprodukt CTL-Parcel an den Start.
(Bild: CTL)

Der Fokus der Stückgutkooperation CTL liegt nach eigenem Bekunden auf dem Umschlag von bis zu 7 Meter langem Stückgut und Teilladungen bis 10 Tonnen. Ab Anfang August geht man jetzt mit einem neuen B2B- und B2C-Paketprodukt an den Start: CTL-Parcel kümmert sich um Pakete bis 20 Kilogramm und Kleinpakete bis 3 Kilogramm – inklusive Gefahrgut-Option –, bei einer Regellaufzeit von 48 Stunden. Das Paket soll sich nahtlos ins bestehende Stückgut-Netzwerk integrieren lassen, ohne dass neue Schnittstellen für die Partner notwendig sind. Die Erweiterung schließt, wie es heißt, die bislang vorhandene Lücke zwischen Stückgut und Kleinsendung, ohne dass Partner oder Verlader separate Label oder eigene Abrechnungswege benötigen.

Unsere Partner berichten uns seit Jahren, dass ihre Kunden nach einer Paketlösung aus demselben Haus fragen. Mit CTL-Parcel geben wir jetzt diese Antwort.

Francesco Da Lauso, CEO der CTL

Eine Netzwerkumfrage der CTL im Jahr 2025 habe ergeben, dass 72 Prozent der befragten Partner ohne eigenes Paketprodukt Interesse an einer entsprechenden Lösung über das CTL-Netzwerk signalisiert hätten. Die Einführung des neuen Produkts sei, wie es heißt, eine direkte Antwort auf diesen Bedarf und gleichzeitig eine konsequente strategische Erweiterung im B2B-Segment, das im deutschen KEP-Markt kontinuierlich wachse.

Minimaler Aufwand, maximaler Profit

Wie die Stückgutkooperation mitteilt, ist CTL-Parcel bewusst so konzipiert, dass Partner mit minimalem Aufwand vom neuen Produkt profitieren. Pakete werden über die ohnehin verkehrenden Nachtlinien zum Zentral-Hub nach Homberg gebracht und dort physisch und technisch für die Übernahme durch das KEP-Netzwerk vorbereitet.

„Wir wollten ein Produkt schaffen, das ohne neue IT, ohne separate Schnittstelle und ohne zusätzliche Belastung der operativen Kernprozesse funktioniert. Genau das haben wir mit CTL-Parcel umgesetzt“, erläutert De Lauso. Auch die Abrechnung laufe im regulären CTL-Clearing, was einen wesentlichen Unterschied zu klassischen Mehrfachvertragslösungen darstelle. Die konsequente Integration zeige sich zudem bei der Sendungsverfolgung, die wie beim Stückguttracking vollständig im gewohnten CTL-System erfolgt.

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