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Intelligente Maschinenfunktionen lassen sich so nach Aussage des Herstellers schneller und einfacher programmieren oder neue Serviceansätze unter Einbeziehung des Internets der Dinge und Dienste (IoT) mit wenig Aufwand realisieren.
Integrierte Steuerung
Die integrierte Indramotion MLC vereinfache die Automatisierung hydraulischer, elektrischer und hybrider Antriebe mit durchgängig offenen Standards wie Sercos für eine Ethernet-basierte Echtzeitkommunikation. Sie unterstütze sowohl zentrale als auch dezentrale Architekturen, steuere bis zu 99 Achsen simultan und beinhalte zahlreiche hydraulische Regler für eine schnelle Umsetzung neuer, intelligenter Maschinenfunktionen.
Die Regelungslogik ist in der Simulationsumgebung Mathworks Simulink grafisch programmiert und über die offene Schnittstelle Open Core Interface mit der Maschinensteuerung als Hardware-in-the-Loop verbunden. Nicht nur bedingt durch die Einführung von Industrie 4.0 zeigt sich im Maschinenbau der Trend nach modularen Maschinen.
Doch nur wenn die Steuerungsfunktionen einer Maschine auf die einzelnen Module verteilt werden und in einem eigenen Schaltschrank gekapselt werden, lassen sich die Vorteile der Modularisierung nutzen. Ein Modul soll eigenständig und standardisiert sein und beliebig mit anderen kombiniert werden können.
Jedes Mehr an Modularität im Maschinenbau hat unweigerlich ein Weniger an zentralen Schaltschränken zur Folge. Was nutzen aber kompakte und hochleistungsfähige Handling- und Fertigungsmodule, wenn später die Produktionshalle dicht an dicht mit Schaltschränken zugepflastert ist?
Steuerungen ermöglicht Modularisierung
Gefragt sind schlank geschnittene Gehäuse mit einer Automatisierungstechnik im Inneren, die nicht nur klein, sondern auch ohne Klimatechnik oder Lüfter ausreichend Performance liefert. Mit genau diesen Rahmenbedingungen im Blick hat Lenze jetzt die Controllerplattform 3200 C erweitert. Damit bringt der Automatisierungsspezialist Steuerungen auf den Markt, die die Modularisierung von Maschinen unterstützen und mit denen auch komplexe Maschinenmodule, wie beispielsweise Roboterzellen, automatisiert werden können, so der Hersteller.
Viele Hersteller von Steuerungen haben ihre Produktlinien für den Einsatz in der digitalen Fabrik vorbereitet. Nun ist es an der Zeit, dass diese Produkte auch zum Einsatz kommen. Denn eines ist klar: Zukünftig wird nur noch das Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben, das sich dem digitalen Wandel stellt. Und es genügt nicht, nur Produkte zu liefern, die Industrie-4.0-fähig sind. Genauso notwendig ist es, das eigene Unternehmen von der Angebotserstellung bis zur Produktion vollkommen durchgängig digital aufzustellen.
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