Energieeffizienz Taktzeitanalyse-Software spart Zeit und Geld
Mit einer Taktzeitanalyse-Software ist es nun möglich, mit Hilfe der Steuerung die Maschinentaktzeiten zu optimieren. Mit dieser Software kann sich der Anwender einen Überblick verschaffen — über alle Teilsysteme und alle Größen, die dort die Taktzeit beeinflussen.
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Taktzeitoptimierung mit konventionellen Mitteln setzt jahrelange Erfahrung der Inbetriebnehmer voraus. Maschinen und Anlagen werden mit einer Vielzahl von Tools – jedes auf das jeweilige Teilsystem abgestimmt – in Betrieb genommen und hinsichtlich der Taktzeit optimiert.
So kommt im SPS-Bereich eine Logik-Analyse zum Einsatz, im Antriebsbereich ein Antriebs-Oszilloskop, im NC-Bereich eine Konturanzeige oder eine grafische NC-Simulation.
Die einzelnen Aufzeichnungen können für eine Taktzeitanalyse häufig nicht oder nur mit erheblichem Aufwand miteinander in Beziehung gebracht werden. Ein Bezug der einzelnen Messungen zum Prozess – bei CNC-gesteuerten Abläufen dem NC-Programm – fehlt in der Regel völlig.
Relevante Daten aller Teilsysteme werden kontinuierlich aufgezeichnet
Die Taktzeitanalyse-Software MTX cta zeichnet die relevanten Daten in allen Teilsystemen kontinuierlich mit einer Auflösung von 0,1 ms bei minimaler Systembelastung auf. So wird die Abarbeitungszeit durch die Taktzeitmessung nur unmerklich erhöht. Die Echtzeitfähigkeit der Steuerung bleibt jederzeit garantiert.
Alle Daten werden in einen zeitlichen Bezug zum Steuerprogramm gesetzt und können grafisch oder tabellarisch angezeigt werden. Excel-ähnliche Diagramme verschaffen einen ersten Überblick über die Abläufe an der Maschine.
Mit Hilfe der Diagramme können die Prozesszeiten einzelner Werkzeuge und Bearbeitungsschritte in mehreren Kanälen dargestellt werden. Verschiedene Messungen (etwa unterschiedliche Optimierungsstände) oder Messungen von mehreren Maschinen können so miteinander verglichen werden.
Analyse-Menü findet „Zeitfresser“
Das NC-Satzanalyse-Menü stellt den Durchlauf der NC-Sätze in den einzelnen parallelen Zeitebenen eines NC-Kanals grafisch dar. Dieses sowie weitere Analyse-Menüs bieten dem Anwender optimale Voraussetzungen, die „Zeitfresser“ zu finden. Im Bild 1 oben links ist ein längerer Verfahrsatz dargestellt (Bewegung: hellblau). Parallel dazu werden schon die weiteren NC-Sätze interpretiert und vorbereitet (Interpretation: rot; Vorbereitung: grün).
Die Tabellenanzeige dient der Analyse mehrerer Durchläufe eines NC-Programms. Dabei werden die durch Prozess oder Peripherie bedingten Ausführungsschwankungen der einzelnen NC-Sätze ermittelt und visualisiert. Die Anzeige zeigt für jeden NC-Satz dessen Durchschnittszeit, die minimale Zeit, die maximale Zeit und die Zeitdifferenz an.
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