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Kommunikation Technische Texte mithilfe von Künstlicher Intelligenz übersetzen

| Redakteur: Melanie Krauß

Die Agentur Oneword bietet mit dem Service „oneMTPE“ Übersetzungen für Industrieunternehmen an. Das Besondere: Sie basieren nicht mehr auf einer klassischen Humanübersetzung, sondern auf der Vorübersetzung durch künstlichen Intelligenz.

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Damit die KI auch Fachwortschatz korrekt übersetzen kann, greift sie unter anderem auf Terminologiedatenbanken zurück.
Damit die KI auch Fachwortschatz korrekt übersetzen kann, greift sie unter anderem auf Terminologiedatenbanken zurück.
(Bild: oneword GmbH)

MTPE steht dabei für Machine Translation + Post-Editing. Maschinenbauer wie die Lewa-Gruppe oder der Automobilzulieferer Hella haben die neue Technologie bereits im Einsatz und sparen Oneword zufolge bis zu 30 % der Übersetzungskosten für technische Dokumentationen, Anleitungen und teilweise sogar für Marketingtexte.

Frei zugängliche Dienste wie Google Translate oder DeepL sind heute bereits weit verbreitet. Im professionellen Einsatz, insbesondere in der technischen Redaktion oder gar im Marketing, liefern diese Dienste allerdings keine 100 % verlässlichen Ergebnisse. Für Anleitungen, technische Dokumentationen oder Produktinformationen bietet sich laut Oneword allerdings mit MTPE eine Kombination von KI und menschlichem Verstand an.

Hier übersetzt zunächst die passende KI den Text, dann übernimmt ein muttersprachlicher Posteditor diese Rohfassung, korrigiert und veredelt sie. Die Übersetzungsmaschinen werden dabei von Translation-Memory-Systemen und Terminologiedatenbanken unterstützt, um Konsistenz und die Einhaltung des Fachwortschatz sicherzustellen. So sollen Unternehmen Zeit und Geld sparen, ohne dass die Qualität der Texte darunter leidet. Die Zertifizierung nach der neuen ISO-Norm 18587 soll dabei für Unternehmen die Qualifikation der Posteditoren und die Transparenz der Prozesse garantieren.

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