Google+ Facebook Twitter XING LinkedIn GoogleCurrents YouTube

Yamazaki Mazak

Technologiezentrum komplettiert Deutschland-Quartett

| Redakteur: Rüdiger Kroh

Es ist vollbracht: Mazak-Präsident Tomohisa Yamazaki, Düsseldorfs OB Dirk Elbers und Mazak-Deutschland-Geschäftsführer Joachim Herbeger (von rechts) nach dem Durchschneiden des Bandes zur feierlichen Eröffnung des Technologiezentrums. (Bild: Kroh)
Bildergalerie: 4 Bilder
Es ist vollbracht: Mazak-Präsident Tomohisa Yamazaki, Düsseldorfs OB Dirk Elbers und Mazak-Deutschland-Geschäftsführer Joachim Herbeger (von rechts) nach dem Durchschneiden des Bandes zur feierlichen Eröffnung des Technologiezentrums. (Bild: Kroh)

Das Quartett ist komplett: Mit einer feierlichen Eröffnung hat Yamazaki Mazak sein viertes Technologiezentrum in Deutschland in Betrieb genommen. Nach Göppingen, München und seit November 2011 Leipzig, ersetzt Düsseldorf den bisherigen Standort im benachbarten Ratingen.

„Dort konnten wir den Bedürfnissen der Kunden und den technischen Anforderungen der Maschinen nicht mehr gerecht werden”, schildert Joachim Herberger, Geschäftsführer der Yamazaki Mazak Deutschland GmbH, die Situation. Weil nicht ausreichend Platz zur Expansion vorhanden war, entschloss sich der japanische Werkzeugmaschinenhersteller mehr als 6,5 Mio. Euro in den neuen Standort zu investieren. Auf einer Grundstücksfläche von 5000 m2 verfügt das Technologiezentrum über einen 756 m2 großen Ausstellungsbereich, der Platz für die Vorführung von zehn Maschinen bietet, sowie Schulungs- und Besprechungsräume.

Bearbeitungsmaschinen plus Beratung und Service

„Wir müssen unseren Kunden moderne Bearbeitungslösungen mit Beratung und Service bereitstellen”, sagte Tomohisa Yamazaki, Vorstandsvorsitzender der Yamasaki Mazak Corp., in seiner Eröffnungsansprache. „Dies alles wollen wir in unserem Technologiezentrum leisten und so für mehr Zufriedenheit bei unseren Kunden sorgen.” Der Oberbürgermeister von Düsseldorf, Dirk Elbers, verwies in seinem Grußwort auf die starke japanische Präsenz. „In der Region Düsseldorf sind 490 japanische Unternehmen angesiedelt und wir sind stolz, dass Mazak diese Liste bereichert.”

Bei den ausgestellten Maschinen deutete die Laseranlage Optiplex 3015 bereits darauf hin, dass Mazak die Bereiche Werkzeugmaschinen und Laserschneidmaschinen zu einer gemeinsamen Vertriebsstruktur zusammenfasst. Wie das Unternehmen mitteilt, unterstehen ab dem 1. April sowohl die Laserschneidmaschinen als auch die Werkzeugmaschinen der europäischen Mazak-Zentrale in Großbritannien.

Mehr Austausch zwischen Werkzeugmaschinen und Lasermaschinen

Die Kunden beider Bereiche werden von den für sie zuständigen nationalen Mazak-Organisationen betreut, heißt es weiter. Bisher gab es für diese zwei unterschiedlichen Techniken marktübergreifend zwei gesonderte Vertriebs- und Vermarktungsstrukturen. Die neue Vertriebsstruktur solle den Technologieaustausch zwischen den beiden vormals getrennten Bereichen fördern und so einen größeren Synergie-Effekt für die Kunden schaffen.

Marcus Burton, Group Managing Director Europe von Yamazaki Mazak, erläutert dazu: „Immer häufiger kommen Kunden zu uns, die Werkzeugmaschinen und Laserschneidmaschinen aus einer Hand suchen. Es ist daher besonders wichtig, dass wir unseren Kunden gegenüber als eine Einheit auftreten.” Dies gelte vor allem für Verkaufsberatung und Kundendienst. Diese neue Struktur werde eine bessere Zusammenarbeit und Verknüpfung der beiden Bereiche und Techniken ermöglichen, die trotzdem als gleichberechtigte Branchen bestehen bleiben sollen.

Derzeit umfasst Mazak Europa die europäische Zentrale samt Werk im britischen Worcester und 11 Technologiezentren, zu denen im April 2012 mit der Eröffnung neuer Technologiezentren in Kattowitz (Polen) und Prag (Tschechische Republik) zwei weitere hinzukommen. In Europa beschäftigt Yamazaki Mazak derzeit über 1000 Mitarbeiter und kann auf mehr als 30.000 Kunden sowie weit über 50.000 verkaufte Maschinen verweisen.

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 32652490 / Zerspanung)

Themen-Newsletter Produktion abonnieren.
* Ich bin mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung einverstanden.
Spamschutz:
Bitte geben Sie das Ergebnis der Rechenaufgabe (Addition) ein.

Sonderausgabe elektrotechnik AUTOMATISIERUNG: Smart Factory

Vernetzung in der Fabrik? Ja bitte, aber smart und sicher!

Was sind die fünf großen Stolpersteine auf dem Weg zur smarten Produktion? Lesen Sie über Möglichkeiten, Risiken und Notwendigkeiten, die eine Smart Factory mit sich bringt: Cloud, 5G, KI, Digital Twin, Sharing Economy. lesen

Erfolgreich mit Industrie 4.0

Smart Factory

Wir zeigen, worauf es auf dem Weg zur Smart Factory ankommt. Mit Erklärungen, Praxisbeispielen und Dos and Don'ts. lesen