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Textiles Leasing erobert immer größeren Anteil am Markt für Berufskleidung
Damit lag der Anteil des textilen Mietservices am deutschen Gesamtmarkt für Berufs- und Schutzkleidung nach Angaben von BBE in 2011 bei rund 33,5 % – und damit klar vor dem Direktvertrieb (31 %), dem Großhandel (20,5 %), aber auch dem wachsenden Onlineversandhandel (7,5 %). Laut der aktuellen Studie BBE Markt:Monitor aus dem Jahr 2012 weisen die ersten Ergebnisse für 2012 und vorsichtige Prognosen für 2013 in eine ähnliche Richtung. Danach baut der Mietservice seinen Abstand mit 34 % Marktanteil vor dem Direktvertrieb (sinkt auf 30 %) weiter aus, stagniert der Großhandel bei rund 20,5 % - während sich der Onlineversandhandel auf 8 % steigern wird. Fazit: Insgesamt schneidet der Mietservice erfreulich gut ab. Glaubt man den Branchenexperten, wird der Marktanteil künftig weiter wachsen.
Ursachen für diese langfristig, konstant positive Entwicklung ist sicher auch die Tatsache, dass die Branche weniger zyklisch ist. „Anders etwa als viele Konsumgüterbranchen puffern wir extreme konjunkturelle Schwankungen – etwa in der letzten Krise – durch unsere längerfristigen Verträge sanft ab“, so Hischemöller weiter. Zudem beflügelt auch der weiterhin bestehende Trend zum Outsourcen den Textilservice. Doch neben allen positiven Tendenzen muss die Branche heute neue Herausforderungen bewältigen. Dazu gehören vor allem steigende Energiekosten sowie erhöhte Preise für Textilien und Rohstoffe.
Investitionen in ressourcensparende Technik
Hier gewinnt das Thema Energieeffizienz immer mehr an Bedeutung. Zwar haben Anbieter wie die DBL ihre Energiebilanz in den vergangenen Jahren bereits deutlich optimiert – doch auch in Zukunft werden die Unternehmen verstärkt in energie- und ressourcensparende Technik investieren müssen. Wasseraufbereitung, Wärmerückgewinnung, neue Wege der Energieerzeugung oder der dosierte Einsatz von Waschmitteln sind Felder, in denen die Anbieter gemeinsam mit den Anlagenproduzenten testen und entwickeln. Entsprechend hoch sind die Investitionen in Maschinen und Anlagen. Nach Berechnungen von Intex liegt ihr Anteil bei rund 7,6 % vom Umsatz, Tendenz steigend.
Mit immerhin 43,2 % schlagen danach die Lohnkosten zu Buche. Denn trotz aller Automatisierung setzt die Branche bei der Pflege und Logistik weiterhin auf den Faktor Mensch. Nur so sei die von den Kunden gewünschte Servicequalität dauerhaft zu sichern. „Entscheidend für den Erfolg ist, das Dienstleistungspaket kontinuierlich zu erweitern“, weiß Dirk Hischemöller. „Mit neuen Angeboten im Mietservice von normgerechter und dabei absolut komfortabler PSA über hochwertige Businesskleidung im Premiumbereich bis hin zur Entwicklung ganz individueller Bekleidungskonzepte, die alle Bereiche und Abteilungen eines Unternehmens CI-gerecht präsentieren. Damit werden wie nicht nur bestehende, sondern auch neue Kunden vom textilen Leasing überzeugen.“
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