Sandwichplatten

Thermoplastische Waben erhöhen die Belastbarkeit

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Zur Herstellung von Monomaterial-Sandwichplatten lassen sich Polypropylen-Decklagen auf den Wabenkern aufbringen. Aber auch Deckmaterialien wie Holz, Vlies, Aluminium- oder Stahlband bieten Möglichkeiten zur Kaschierung. Mit der von Econcore entwickelten Produktionstechnik wurden bereits auch Kerne und Sandwichplatten aus biobasierendem PLA und Lignin hergestellt. Diese Biopolymere sind umweltverträglicher als erdölbasierende Kunststoffe.

Typische Anlage ermöglicht Produktionsgeschwindigkeit von 8 m/min

Eine typische Anlage für Thermhex-Wabenkerne ermöglicht eine Produktionsgeschwindigkeit von 8 m/min. Die Wabenkerne haben eine Höhe von 3 bis 30 mm. Sie werden mit Dichten von 40 bis 200 kg/m3 produziert. Abhängig von der Dichte variiert die Druckfestigkeit von 0,3 bis 3 MPa. Die Zellweiten liegen bei 3 bis 12 mm. Die Zellgröße kann somit kleiner als die von herkömmlichen Wabenkernen sein. Das ermöglicht die Aufbringung von dünneren Decklagen, ohne dass Einbußen bei der Oberflächenqualität hingenommen werden müssen.

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Gleiche Steifigkeit wie Spanplatten bei halbem Gewicht

Im Vergleich zu Sandwichplatten mit herkömmlichen Papierwaben bieten die Platten mit thermoplastischem Wabenkern ein stabileres Biegeverhalten. Die Vorteile der thermoplastischen Waben in feuchter Umgebung wurden bereits erwähnt. Im Vergleich mit einer 18 mm dicken Vollspanplatte aus gepressten und verleimten Holzspänen erreicht eine gleich dicke Polypropylen-Wabenkernplatte mit HDF-Decklagen dieselbe Steifigkeit bei einem um 50 % niedrigeren Gewicht (5,4 kg/m2 Wabenkernplatte versus 11,7 kg/m2 Vollspanplatte).

Besonders bei dickeren Wabenkernplatten macht sich der Sandwicheffekt positiv bemerkbar. So hat eine 25 mm dicke Sandwichplatte eine um 40 % höhere Biegesteifigkeit als eine Sandwichplatte mit 21 mm Dicke. Dabei nimmt das Plattengewicht um lediglich 5 % zu (um 0,4 kg/m2). Außerdem ermöglichen Sandwichplatten mit thermoplastischen Wabenkernen eine hervorragende Wärmedämmung. Der Wärmeleitfähigkeitswert von 0,06 W/(m·K) ist dreimal kleiner als der von Holz, das allgemein bereits als guter Wärmedämmer bekannt ist.

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