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Drei Schweißverfahren zur Hand
Dabei behalte der Kunde die volle Flexibilität. Ohne die Anlage umrüsten zu müssen, wie Trumpf sagt, kann er zwischen Fusionline und den klassischen Laserschweißverfahren, Wärmeleit- und Tiefschweißen wechseln. So könne man beispielsweise eine Serie, bei der sich ein lasergerechtes Umgestalten nicht lohnt, mit Fusionline schweißen und die nächste mittels Tief- oder Wärmeleitschweißen. Auch innerhalb eines Bauteils kann der Anwender einfach zwischen den Verfahren wechseln, heißt es. So ließen sich etwa mehr Bauteile laserschweißen als bisher, und die Laserschweißanlage wird auch noch besser ausgelastet.
Drehmodul für Schutzgas beschleunigt Schweißprozess
Für eine weitestgehend oxidfreie Naht wird im Laserschweißen auch Schutzgas verwendet. Bisher wurde das Schutzgas dabei über eine an der Bearbeitungsoptik fixierte Vierfingerdüse aufgetragen, beschreibt Trumpf. Bei Richtungsänderungen musste sich in dieser Konstellation aber der gesamte Laserkopf drehen. Die neue Trulaser Weld 5000 verfügt jetzt aber dank des Drehmoduls für die Schutzgasführung über eine bewegliche Düse, die, wie es weiter heißt, sich um die Optik herum dreht. Das bedeutet, die Schweißzeiten werde kürzer, weil der Roboter sich seltener umorientieren muss. Das Drehmodulkonzept vereinfache außerdem das Programmieren sowie das Konstruieren der Spanntechnik.
Nichts aus den Augen verlieren
Der neue Statusmonitor liefert außer dem Kamerabild des Arbeitsraums weitere Informationen über den Produktionsstatus, ergänzt Trumpf. Die Restlaufzeit werde ebenso angezeigt wie das aktuelle Produktionsprogramm und die Anzahl produzierter Teile. So sehe der Blechfertiger auf einen Blick die wichtigsten Kennzahlen.
Mit dem Produktionsscreen bietet Trumpf eine zusätzliche Steuerungsmöglichkeit an der Hauptsteuerung, heißt es. Über diese Anzeige könnten Anwender – auch ohne Programmierkenntnisse – einfache Tätigkeiten wie die Auswahl bestehender Bearbeitungsprogramme an der Trumpf-Steuerung ausführen. Das bedeutet, dass die Bediener deutlich geringere Kenntnisse der Kuka-Steuerung haben müssen, um ein angelegtes Programm zu starten. Zusätzlich zeigt der Produktionsscreen und auch der Statusmonitor das aktive Programm, die Restlaufzeit und die Anzahl produzierter Teile an, beschreibt Trumpf.
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