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Impulsschweißen Transsteel-Pulse-Schweißsysteme sparen viel Nacharbeit!

| Redakteur: Peter Königsreuther

Fronius hat den Transsteel-Schweißsystemen jetzt die Puls-Funkion gegeben. Damit soll man nicht nur 70 % Nacharbeit sparen können...

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Fronius hat seiner Transsteel-Systemserie jetzt die sogenannte Puls-Funktion gegönnt, wodurch das Schweißen noch einfacher werden soll.
Fronius hat seiner Transsteel-Systemserie jetzt die sogenannte Puls-Funktion gegönnt, wodurch das Schweißen noch einfacher werden soll.
(Bild: Fronius)

Der Puls-Modus sorgt dafür, dass der eher schwierig zu kontrollierende und Spritzer erzeugende Übergangslichtbogen umgangen werden kann, wie Fronius erklärt. Weil so die Spritzerbildung minimiert wird, profitiert man von viel weniger Nacharbeitsaufwand. Außerdem erreicht der Impulslichtbogen bis zu 30 % höhere Schweißgeschwindigkeiten. Diese Vorteile bringen nun auch die Fronius-Systeme Transsteel 3000 compact sowie die Geräte Transsteel 4000 und 5000 mit ins Spiel. Sie erhalten deshalb den Namenszusatz „Pulse“.

Der richtige Puls hilft beim Heften und vermeidet Verzugseffekte

Die hier angesprochenen Schweißsysteme sind für Arbeiten mit Stahl konzipiert, heißt es weiter. Die Puls-Funktion mache aus ihnen nun echte Allrounder: Mithilfe der Punktierfunktion lassen sich nun gleichmäßige Schweißpunkte setzen. Eine ideale Unterstützen fürs Heften von Werkstücken. Und das Intervallschweißen sorge nicht nur für eine geschuppte Nahtoptik, sondern der geringere Wärmeeintrag verringere die Gefahr eines Materialverzuges bei der Bearbeitung von Dünnblechen.

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Spezialkennlinien, merkt Fronius an, liefern dem Anwender optimale Lichtbogencharakteristika. Folgende sind enthalten:

  • Die Universalkennlinien „Steel“ eignen sich vor allem für einfache und schnelle Schweißanwendungen.
  • „Steel Root“ wurde für das Wurzelschweißen entwickelt und sorgt mit einem weichen und stabilen Kurzlichtbogen für eine gute Spaltüberbrückung bei relativ breiten Spalten.
  • Das Schweißprogramm „Steel Dynamic“ erzeugt einen besonders harten und konzentrierten Lichtbogen. So erreicht man sehr hohe Schweißgeschwindigkeiten und einen tiefen Einbrand.Sind minimale Spritzerbildung und tiefer Einbrand gefragt, bieten die Transsteel-Pulse-Geräte mit „Pulse Controlled Spray Arc“ die idealen Einstellungen.
  • Beim „Synchropuls“ wechselt die Schweißleistung mit bis zu 5 Hz zwischen zwei Arbeitspunkten. Der Wechsel zwischen hohem und niedrigem Strom erleichtere das Schweißen zum Beispiel in steigender Position. So lässt sich etwa eine ausgeprägte Nahtschuppung bei Aluminiumlegierungen erzielen.

Einfach zu bedienen und zur Dokumentation bereit

Das intuitive Bedienkonzept der Transsteel-Systeme erlaube die sofortige Inbetriebnahme des ohne Vorkenntnisse. Alle notwendigen Parameter können an der Gerätefront eingestellt werden, betont Fronius. Eine einfache Möglichkeit zur Dokumentation der Schweißdaten rundet das Gerätekonzept ab. An der Rückseite der Stromquelle kann ein USB-Stick zum Abspeichern aller wichtigen Daten angeschlossen werden, dazu gehören zeit- und gerätebezogene Informationen, aber auch Parameter wie Strom, Spannung und Drahtvorschub.

Fronius hat nun also drei Geräte neu mit der Puls-Funktion ausgestattet: Die Transsteel 3000 compact Pulse sei ein Multiprozessgerät, das alle drei Schweißprozesse (MIG/MAG-, WIG- und Elektrodenschweißen) auf gleich hohem Niveau beherrsche. Das kompakte Gerät punkte bei vielfältigen Schweißaufgaben auf der Baustelle, in der Werkstatt oder bei Reparaturarbeiten.

Bei wiederkehrenden Schweißaufgaben oder im Falle von Kleinserien, bringt die Puls-Funktion bei den Systemen Transsteel 4000 Pulse und Transsteel 5000 Pulse ein Mehr an Optionen und Geschwindigkeit. Diese leistungsstarken Schweißgeräte verfügen im Gegensatz zur Compact-Version über einen separaten Drahtvorschub.

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