Stammdatenmanagement Trends im E-Commerce nutzen auf der Basis solider Stammdaten

Redakteur: Jürgen Schreier

Viele E-Commerce-Händler haben heute nicht einen Shop, sondern einen sehr komplexen Verkaufsorganismus in diversen Ländern. Die Stammdaten zu den Produkten müssen medienneutral und zentral vorliegen, und das am besten in einer hohen Granularität. Nur wer diese Basisanforderungen im Griff hat, ist für neue Trends wie Mobile Commerce oder geolokalisiertes Marketing gerüstet.

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Gegenüber den neuen Apps für I-Phone und Android tritt der Printkatalog in den Hintergrund. (Bild: Distrelec Schuricht)
Gegenüber den neuen Apps für I-Phone und Android tritt der Printkatalog in den Hintergrund. (Bild: Distrelec Schuricht)

Mit dem Stammdaten-Management ist es wie mit einem Eisberg: 80% sieht man nicht, aber nur so können die restlichen 20% über der Wasseroberfläche bleiben. Wenn die Produktinformationen nicht gepflegt werden, geht der Webshop – der sichtbare Teil des Eisbergs – schnell unter.

Dabei haben viele E-Commerce-Händler heute nicht einen Shop, sondern einen sehr komplexen Verkaufsorganismus in diversen Ländern. Der Teil unter dem Wasser ist immer ähnlich aufgebaut: Die Stammdaten zu den Produkten müssen medienneutral und zentral vorliegen, und das am besten in einer hohen Granularität. Das macht sie belastbar und überall einsetzbar. Nur wer die Basisanforderungen des E-Commerce im Griff hat, kann die neuen Trends nutzen:

  • 1. Mobile Commerce: Der Einkauf übers Smartphone wird mit immer besseren Geräten und sinkenden Kosten weiter an Fahrt zunehmen.
  • 2. Social Media: Über Facebook, Twitter, Blogs, Kundenforen und Bewertungsportale sind Anbieter und Kundengruppen im direkten Kontakt miteinander.
  • 3. Augmented Reality(AR)-Anwendungen: Die neue computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung (AR wörtlich übersetzt meint "erweiterte Realität") kann Konstruktions- und Produktionsabläufe und die Gerätewartung unterstützen.
  • 4. Geolokalisiertes Marketing: Dank der Location Based Services (LBS) kommen ortsungebundenes Internet, aktuelle Aufenthaltsorte der Kunden und reale Geschäfte zueinander. Die Werbewirtschaft verspricht sich von den ortsbezogenen Web-Angeboten ein Milliardengeschäft, so Wirtschaftswoche vom 13. Mai 2011.

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