Westeria Fördertechnik

Trennung von Leichtstoffen per Airlift-System

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Neuer Standard bei der Leichtstoff-Separierung erreicht

Luftströme und Förderbandgeschwindigkeit gehen mit der Westeria-Technologie eine Symbiose ein, die nach Aussagen des Herstellers „bestechende Ergebnisse bringt.“ Der Abfallstrom beschleunige dabei auf dem ansteigenden Hochgeschwindigkeits-Transportband bis zu einem Scheitelpunkt auf eine Geschwindigkeit von maximal 4 m/s. Dort angekommen, sauge der Airlift den Leichtstoff auf, schwerere Teile blieben zur Weiterverarbeitung auf dem sich absenkenden Band. Das Speedcon-Band ist mit dem patentierten, vollautomatischen Gurtlenkungssystem ausgerüstet, erklärt Westeria weiter. So werde das Band stets in der Mitte geführt, „wandere“ also nicht, und längere Gurtstandzeiten seien die positive Folge davon. Die präzise Einstellbarkeit von Luftmenge und Luftgeschwindigkeit ergeben ballistische Flugkurven, die herkömmliche Überbandabsaugungen bisher nicht erreichen, betont der Herstellr. Mit der so zu erbringenden Durchsatzleistung bis 320 m³/h und dem Reinheitsgrad von über 99 % gilt der Airlift laut Dipl.-Ing. Felix Poth, Vertriebsleiter bei Westeria, als „ein Muster an Effizienz, die einen neuen Standard aufweist.“

Folienabscheidung ohne PET-Verluste

Das System hält neue Lösungen im Detail bereit. Falls sich Material-Anhäufungen vor dem Gerät ergeben, fährt ein Teil der Gehäusewand nach oben – der Sichtspalt öffnet sich -, die Verklumpung kann problemlos passieren. Die Erkennung dieser Materialblockaden und die automatische Torregulierung stellen eine hohe Betriebssicherheit bereit.

Das Airlift-System ist für eine äußerst weitgehende Folien-Entfrachtung bei allen Kompostanwendungen – ebenso für eine Folienabscheidung ohne PET-Verluste – ausgelegt. Gleichfalls ist die Separation von Ersatz-Brenn-Stoffen (EBS), dem sogenannten „Fluf“, in eine hoch- und mittelkalorische Fraktion möglich.

Der Leichtstoffstrom gelangt über ein Rohrsystem an die weitere Behandlungsstufe, den Airwheel. Hier erfolgt die Abscheidung von Flüssigkeiten über Trommelsiebe. Die Konstruktion ist mit einem speziellen Dichtsystem ausgerüstet, das nur ein sehr geringes Spaltmaß zum umgebenden Gehäuse aufweist, den Wasserdurchlass ermöglicht, ein Eindringen stofflicher Bestandteile jedoch verhindert.

Westeria stellt auf der IFAT aus

Mit der Zuführung von Druckluft über die Düsen des Westeria-Systems Airjet wird zudem der manuelle Reinigungsaufwand für die Siebe verringert. Der wartungsfreundliche Aufbau des Airwheel lässt sich noch an weiteren Beispielen festmachen. Hierfür stehen die einseitige Hebelmechanik sowie die Schaltelemente, die jeweils von außen zu handhaben sind. So macht die Westeria-Technologie Inspektionen bei laufendem Betrieb möglich. Westeria ist übrigens auf der IFAT 2018 in Halle B6 am Stand 315/414 besuchbar.

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