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Westeria Fördertechnik Trennung von Leichtstoffen per Airlift-System

| Redakteur: Peter Königsreuther

Wer heute eine marktgerechte Kompostqualität anbieten will, muss zwei Problemfelder in Einklang bringen, so Westeria. Zum einen die Forderung nach besserer Qualität erfüllen, zum anderen dem ständig steigenden Anteil an Fremdstoffen in Bioabfall entgegenwirken. Das klappe jetzt noch besser.

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Der Aufbau einer Anlage des Typs Westeria Airlift-System für die Trennung von Leichtstoffen bei Kompost und PET-Flaschen im Technikum des Herstellers.
Der Aufbau einer Anlage des Typs Westeria Airlift-System für die Trennung von Leichtstoffen bei Kompost und PET-Flaschen im Technikum des Herstellers.
(Bild: Westeria)

Bisher war nur eine Flächensumme von 25 cm²/l an Fremdstoffen laut RAL Gütesicherung zulässig, wie Westeria anmerkt. Mit einer Verschärfung der Richtlinie senke die RAL Gütesicherung sogar den Wert für Fremdstoffe ab dem 01.07.2018 auf 15 cm²/l. Jeder Betreiber von Kompostieranlagen müsse also kurzfristig auf diese Entwicklung reagieren.

Reinheitsgrad von über 99 % erreichbar

Westeria gilt als Pionier in der Windsichter-Technologie und bringe jetzt das dafür passende Trennaggregat, den Airlift auf den Markt. Diese Recyclinganlage optimiere das Trennen der Leichtstofffraktion. Die geforderte „Schallgrenze“ von 15 cm²/l an Fremdstoffen im Kompost kann Westeria mit dieser Neuentwicklung sogar noch deutlich unterschreiten, wie es heißt. Denn der Airlift erreiche einen Wert von 6 bis 10 cm²/l. Materialien mit sehr ähnlicher spezifischer Dichte würden präzise mit einem Reinheitsgrad von über 99 % zuverlässig getrennt. Außer für den Bioabfall gilt das ebenfalls für die Aufbereitung von PET-Flaschen, bei denen sich die Etikettenpapiere so perfekt vom Kunststoff separieren lassen, betont Westeria.

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Der System-Namensgeber Airlift sei aber gleichzeitig nur eine Anlagenkomponente im Gesamtsystem der neuen Windsichtertype. Gekoppelt mit dem Hochgeschwindigkeits-Transportband Speedcon und dem Modul Airwheel ergebe sich ein neuer Standard in puncto Separierung von Leichtstoffen. Dabei ist das Aggregat sowohl alleine als auch in Ergänzung von bestehenden Recyclinganlagen zu betreiben, heißt es. Die Aufrüstung der Anlagentechnik ließe den Anwender so auf aktuelle Marktanforderungen problemlos reagieren.

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