Interviewreihe „Hidden Champions“
„Wir haben keinen historischen Vorsprung mehr“

Das Gespräch führte Melanie Krauß 6 min Lesedauer

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Dr. Thomas Schneider verrät im Interview, warum Trumpf seine chinesische Tochterfirma letztendlich doch deutlich freier agieren lässt und warum harte Arbeit im Wettbewerb den Unterschied macht.

Dr. Thomas Schneider ist CTO bei Trumpf Werkzeugmaschinen und verantwortet den Bereich Forschung & Entwicklung. Er studierte Maschinenbau am Karlsruher Institut für Technologie und ist seit mehr als zehn Jahren für das Unternehmen tätig. (Bild:  Trumpf)
Dr. Thomas Schneider ist CTO bei Trumpf Werkzeugmaschinen und verantwortet den Bereich Forschung & Entwicklung. Er studierte Maschinenbau am Karlsruher Institut für Technologie und ist seit mehr als zehn Jahren für das Unternehmen tätig.
(Bild: Trumpf)

MM Maschinenmarkt: Herr Dr. Schneider, ab einer gewissen Größe und medialen Präsenz stellt sich die Frage: Wie viel „Hidden Champion“ steckt eigentlich noch in Trumpf, und was macht diesen Status für Sie im Kern aus?

Dr. Thomas Schneider: Ein Hidden Champion überrascht seinen Markt immer wieder durch Innovation und ist meistens in einer Region beheimatet, die man nicht direkt damit verbindet. Er sitzt eben nicht in den Hauptmetropolen dieser Erde. Das trifft auf Trumpf zu: Wir sind in Ditzingen verwurzelt, in der Nähe von Stuttgart, mit einem Einzugsbereich von Karlsruhe bis Pforzheim – aber wir sind eben nicht in München oder Berlin.