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Corona Trumpf schickt die meisten Mitarbeiter nach Hause

| Redakteur: Stéphane Itasse

Der Werkzeugmaschinenhersteller Trumpf reduziert die Anwesenheitszeiten seiner Mitarbeiter an den Standorten Ditzingen, Gerlingen und Hettingen ab dem 24. März 2020.

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Trumpf hält ab sofort den Betrieb nur noch in ausgewählten Bereichen aufrecht.
Trumpf hält ab sofort den Betrieb nur noch in ausgewählten Bereichen aufrecht.
(Bild: Trumpf)

Dazu hat Trumpf laut eigener Mitteilung eine Vereinbarung mit dem Betriebsrat zur Beschäftigungssicherung getroffen, um auf die Folgen der Corona-Krise zu reagieren und um die Gesundheit der Mitarbeiter und Geschäftspartner zu schützen. Die Vereinbarung zwischen Geschäftsleitung und Betriebsrat erlaubt es, die Anwesenheitszeiten flexibel und massiv zu reduzieren.

Trumpf lässt nur ausgewählte Geschäftsbereiche geöffnet

Dazu wird die Belegschaftsstärke an den drei Standorten vorübergehend signifikant verringert. Dies geschieht überwiegend durch Abbau von Arbeitszeitkonten. Nur ausgewählte Produktions- und Kundendienstbereiche sowie einige geschäftskritische Bereiche werden aufrechterhalten.

Die Maßnahmen gelten zunächst bis zum 3. April 2020, danach plant Trumpf Kurzarbeit für einen Großteil der Mitarbeiter. Wenn möglich, soll die Vereinbarung sukzessive auf alle deutschen Standorte ausgeweitet werden.

Für die übrigen europäischen Standorte, insbesondere in den stark von der Corona-Pandemie betroffenen Ländern Italien, Österreich, Schweiz, Frankreich und Spanien sind ebenfalls umfangreiche Reduzierungen der Arbeitszeiten geplant oder bereits in Umsetzung.

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