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Prognose

Turck erwartet für 2019 Umsatz von 640 Mio. Euro

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Reinhold Schäfer

Turck, Spezialist, wenn es um elektrische Automatisierung geht, erwartet für das laufende Jahr einen Umsatz von 640 Mio. Euro.

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Turck-Geschäftsführer Christian Wolf: „Trotz des allgemein schlechten Wirtschaftsumfelds in der Fabrikautomation konnten wir jedoch stärkere Verluste vermeiden und voraussichtlich fast das Ergebnis des letzten Jahres erzielen.“
Turck-Geschäftsführer Christian Wolf: „Trotz des allgemein schlechten Wirtschaftsumfelds in der Fabrikautomation konnten wir jedoch stärkere Verluste vermeiden und voraussichtlich fast das Ergebnis des letzten Jahres erzielen.“
(Bild: Turck)

Im Vergleich zum Ergebnis des Vorjahres (660 Mio. Euro) entspricht dies einem Rückgang von rund 3 %. „Nachdem Turck die vergangenen zwei Jahre jeweils mit einem hervorragenden zweistelligen Wachstum abschließen konnte, werden wir unsere gesteckten Ziele für 2019 nicht ganz erreichen können“, sagte Turck-Geschäftsführer Christian Wolf anlässlich der Jahrespressekonferenz in Mülheim an der Ruhr.

Er ist jedoch zufrieden: „Trotz des allgemein schlechten Wirtschaftsumfelds in der Fabrikautomation konnten wir stärkere Verluste vermeiden und werden voraussichtlich fast das Ergebnis des letzten Jahres erzielen.“

Die Zahl der Mitarbeiter an allen Turck-Standorten weltweit liegt nahezu unverändert bei 4650. An den vier deutschen Standorten in Mülheim an der Ruhr, Halver, Beierfeld und Detmold beschäftigt das Unternehmen, dessen Kernmärkte der Maschinenbau und die Automobilindustrie sind, rund 2170 Mitarbeiter.

„Wir haben auch in diesem Jahr wieder in die Unternehmensstrategie 2020+ investiert und unsere globale Supply Chain weiter optimiert. Mit einem neuen Produktions­standort in Polen bedienen wir ab 2020 direkt den europäischen Markt und die Erweiterung unserer Produktion im chinesischen Tianjin steigert unsere Wettbewerbsfähigkeit in Asien“, ergänzt Wolf, der zugleich einen weiteren Schritt auf Turcks Weg zur „Digital Automation Company“ bekannt gab: Mit einer Minderheitsbeteiligung am Duisburger Radarspezialisten Asinco hat das Unternehmen erneut in Software-Know-how investiert, nachdem schon 2017 der RFID-Turnkey-Lösungspartner Vilant Systems übernommen und im Folgejahr der Technology Buy-out der Cloud-Software vom IoT-Spezialisten Beck IPC umgesetzt wurde.

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