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Sägendes Systemensemble Turmlager und Sägeduo freuen Präzisionsteilkönner

Redakteur: Peter Königsreuther

Microart ist Experte, wenn es um Präzisionsbauteile geht. Am Anfang steht jedoch das Sägen auf der Prozessliste. Damit das besonders gut klappt, setzt man dort auf das Know-how von Kasto.

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Microart aus dem bayerischen Roding gilt als Spezialist für Präzisionsbauteile. Das Unternehmen setzt in seiner Fertigung jetzt auf zwei Kastowin-Bandsägen und das Turmlagersystem Unitower (im Hintergrund zu sehen).
Microart aus dem bayerischen Roding gilt als Spezialist für Präzisionsbauteile. Das Unternehmen setzt in seiner Fertigung jetzt auf zwei Kastowin-Bandsägen und das Turmlagersystem Unitower (im Hintergrund zu sehen).
(Bild: Kasto)

Hochspezialisierte Präzisionsbauteile sind in fast allen Branchen unverzichtbar. Sie übernehmen zum Beispiel im Maschinen- und Anlagenbau, in der Elektro- und Automatisierungstechnik, der optischen Industrie oder in der Luft- und Raumfahrt wichtige Funktionen, zählt Kasto auf. Äußerste Genauigkeit bei der Fertigung mache die Herstellung solcher Teile zur besonderen Herausforderung. Gleichzeitig würden sie in hoher Varianz und mit schwankenden Stückzahlen benötigt, was die Investition in komplett eigene Fertigungskapazitäten für viele Unternehmen unrentabel mache.

Deshalb gibt es Dienstleister, die sich voll und ganz auf die Entwicklung und Produktion von Präzisionsbauteilen fokussieren – so wie die Microart GmbH & Co. KG aus dem ostbayerischen Roding. Im Jahre 2007 gegründet, hat sich das Unternehmen in seiner Sparte zu einem der führenden und am schnellsten wachsenden Anbieter in Deutschland entwickelt, wird betont. Mittlerweile beschäftigen die Rodinger 186 Mitarbeiter und genießen einen Jahresumsatz von rund 14 Mio. Euro. Zu den Kunden zählen international agierende Industrieunternehmen aus sämtlichen Branchen.

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Präzisionskönner fungieren als „atmende Kapazität“ der Kunden

Dr. Alexander Artmann, geschäftsführender Gesellschafter von Microart erklärt: „Was uns so besonders macht, ist etwa unsere hohe Flexibilität, denn wir verstehen uns als ‚atmende Kapazität‘ unserer Kunden, die bei Bedarf kurzfristig und unkompliziert zur Verfügung steht. Um für viele Eventualitäten gewappnet zu sein, setzt Microart auf einen umfangreichen Maschinenpark, der unter anderem 25 5-Achs-Bearbeitungszentren sowie 14 Dreh- und Fräszentren zählt. Eine weitere Zutat des Erfolgsrezepts ist, wie sooft, der hohe Automatisierungsgrad. Artmann: „Wir bauen konsequent auf die digitale Vernetzung aller Fertigungsprozesse und auf einen weitgehend mannlosen Betrieb unserer Maschinen und Anlagen.“ Das sei die einzige Philosophie, um Präzisionsbauteile in Klein- und Mittelserien besonders wirtschaftlich herzustellen – sieben Tage die Woche, rund um die Uhr. Auch komplexe Kundenanforderungen mit schwankenden Bedarfen setzt das Unternehmen deshalb termingerecht um.

Sägetechnik für Stahl, Edelstahl, Aluminium und Speziallegierungen

Um die Aufträge zu erfüllen, zählt auch eine eigene Sägerei. Damit das Rohmaterial für die zu fertigenden Teile auch die gewünschte Länge erhält, stehen unter anderem zwei vollautomatische, und, wie es weiter heißt, sehr zuverlässige Bandsägemaschinen des Typs Kastowin A 4.6 von Kasto bereit. Diese Allrounder eignen sich laut Hersteller zum Trennen unterschiedlicher Materialien. „Diese Vielseitigkeit ist für uns ein wichtiger Punkt, denn wir verarbeiten sowohl Edelstähle als auch Aluminium und verschiedene Speziallegierungen“, wirft Microart-Geschäftsführer Michael Kerscher ein. Der Schnittbereich der Sägen liegt bei 460 mm – groß genug also für die meisten bei Microart gebräuchlichen Halbzeugabmessungen.

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