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Telsonic auf der Fakuma 2018 Ultraschallschweißen und -schneiden werden smart

| Redakteur: Peter Königsreuther

Schweißen und Trennschweißen mit Ultraschall habe sich heute als wirtschaftliches und materialschonendes Verfahren bewährt, weil bei geringer thermischer Belastung auf Produkt und Umgebung entweder saubere Schnitte oder hochfeste Fügeverbindungen entstehen könnten. Telsonic liefert jetzt eine optimierte Steuerung dazu.

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Eine Steuerungssoftware, die praxisgerechte Funktionen fürs Schweißen und Schneiden per Ultraschall zu bieten hat, präsentiert der Fakuma-Aussteller Telsonic in Friedrichshafen in Halle A4 am Stand 4112. Ihr überarbeitetes Visualisierungskonzept und gute Vernetzbarkeit soll nun die Anwendungseffizienz erhöhen.
Eine Steuerungssoftware, die praxisgerechte Funktionen fürs Schweißen und Schneiden per Ultraschall zu bieten hat, präsentiert der Fakuma-Aussteller Telsonic in Friedrichshafen in Halle A4 am Stand 4112. Ihr überarbeitetes Visualisierungskonzept und gute Vernetzbarkeit soll nun die Anwendungseffizienz erhöhen.
(Bild: Telsonic)

Der Prozess des Ultraschallschweißens und -trennschweißens ist zuverlässig und sicher, weil das Verfahren, wie Telsonic anmerkt, nur von wenigen Parametern abhängt, die anwendungsspezifisch eingestellt und überwacht werden. Das Unternehmen Telsonic bietet dafür jetzt seine neue Steuerungssoftware Telsoflex mit neuem 12“-Touchpanel an, die Ultraschallsysteme der Baureihe USP und TSP auch noch fit für Industrie 4.0 macht.

Mehrere Schweißsysteme greifen auf einen Datensatz zu

So könne der Bildschirm des Panels beispielsweise an einen Arbeitsplatz außerhalb der Produktion übertragen und auch von dort aus voll und ganz bedient werden. Der Benutzer sieht die Echtzeitdaten aus der Produktion, kann auf Schweißresultate zugreifen, Daten auf Netzwerklaufwerken oder anderen Speichermedien sichern und Datensätze manuell oder automatisiert in die Produktion laden, wie Telsonic erklärt. Auch könnten mehrere Schweißsysteme auf die gleichen Datensätze zugreifen. Integrierte Support-Möglichkeiten bieten außerdem einen hohen Grad an Sicherheit, wenn schnelle Hilfe bei Problemen notwendig wird, wie der Anbieter betont.

Zukunftssicherung für Kunststoff- und Metallanwendungen

Der gesamte Prozesszyklus wird von der Steuerungssoftware überwacht und der Status, wie es weiter heißt, dabei grafisch dargestellt. Mit wenigen Klicks ließen sich die Schweißparameter anpassen, mehrstufige Schweißmodi definieren oder die Peripherie einrichten – also Amboss, Folientransport, Schallschutz, Werkstückerkennung, -klemmung, -anschlag und so weiter. Diverse Zähler für Stückzahl, Stapel oder Losgröße sollen die korrekte Produktionsmenge. Die Benutzer- und Rechteverwaltung lässt sich nach Angaben des Fakuma-Ausstellers an die eigenen Bedürfnisse anpassen: unterschiedliche Berechtigungsebenen können zum Beispiel fürs Bedienen, Einrichten oder die Wartung angelegt werden. Der modulare Aufbau der Software decke zudem den Anwenderwunsch nach Individualisierung ab und sichere die Zukunftsfähigkeit beim Kunststoff-, Trenn- und Metallschweißen.

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