Anbieter zum Thema
Die Standardsensoren sind ausgelegt für Arbeitstemperaturen zwischen 5 und 60 °C und Schlauch-Außendurchmesser von 3 bis 17 mm. Die Blasensensitivität hängt ab vom Schlauchdurchmesser und der Einbaulage.
Sensor erkennt Blasen ab 30 bis 50% des Schlauchdurchmessers
Bei senkrechter oder waagrechter Schlauchführung an der Messstelle werden Blasen ab einem Durchmesser von 30 bis 50% des Schlauchinnendurchmessers erkannt. Konkret bedeutet dies laut Hersteller, dass bei einem Innendurchmesser von 4,9 mm Blasen ab einem Volumen von 5 µl bei einem Durchfluss von 1 bis 1000 ml/min detektiert werden.
Die Luftblasensensoren sind auch in kundenspezifischem OEM-Design lieferbar (Bild 2 – siehe Bildergalerie). So können Anwender zum Beispiel die Sensitivität des Sensors bezüglich der Blasengröße einstellen oder festlegen, ob eine Nass-Trocken- oder Trocken-Nass-Schaltung erfolgen soll.
Insbesondere für medizintechnische Anwendungen sind die Sensoren der ABD-Baureihe an Sicherheitsstandards anpassbar. Über einen vom Anwender programmierbaren Mikro-Controller werden sie parametriert. Zudem soll der Controller dafür sorgen, dass sich der Sensor automatisch den Messbedingungen anpasst und sich den optimalen Arbeitspunkt sucht.
Blasen-Sensor gleicht sich an wechselnde Schlauchstärken und Flüüssigkeiten an
Anders als bislang bekannte Blasen-Messsysteme gleicht sich der Sensor an wechselnde Schlauchstärken und Flüssigkeiten an. Auch an veränderte akustische Bedingungen könne sich der Sensor adaptieren; daraus resultiert eine hohe Stabilität hinsichtlich Funktion, Genauigkeit und Schaltsignal, selbst bei schwankenden Umgebungsbedingungen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, die Funktionen kundenspezifisch bis zu Fail-Safe zu erweitern.
Die ABD-Sensoren können den Angaben zufolge dort eingesetzt werden, wo andere Verfahren an ihre Grenzen stoßen: So lassen sich beispielsweise induktiv und kapazitiv arbeitende Messsysteme bei Reinstwasser und Öl ebenso wenig nutzen wie optische Sensoren im Fall nicht-durchsichtiger Schläuche oder schlechter Umgebungslichtverhältnisse.
Die Ultraschallsensoren messen nicht-invasiv, also von außen durch die Schlauchwand. Dazu ist im Gegensatz zu den sonst üblichen Ultraschall-Durchflussmessverfahren kein Koppelmedium erforderlich; der Schlauch wird in die Sensorklemme eingepresst.
Artikelfiles und Artikellinks
(ID:330046)