Medizintechnik

Ultraschallsensor erkennt Luftblasen in Flüssigkeiten

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Damit arbeiten die Sensoren in doppelter Hinsicht kontaminationsfrei und steril: Zum einen kommt es durch das Clamp-on-Messverfahren nicht zu einer Berührung des Fluids; zum anderen kann die Messstelle von außen nicht verschmutzt werden, weil kein Koppelmittel wie Glycerin vorhanden ist.

Blasen-Sensoren bewältigen bis zu 5000 Messungen pro Sekunde

Mit bis zu 5000 Messungen pro Sekunde sei außerdem eine hohe Messdynamik gegeben. Dank des Konzepts liefern die Sensoren stets zuverlässige Messdaten.

Ein weiterer Nutzen für den Anwender liegt darin, dass er die Empfindlichkeit einstellen kann. So ist es möglich, die Größe der Blasen festzulegen, ab der ein Signal an das Gerät weitergeleitet werden soll. Damit lässt sich der Sensor – vom Mikro-Bläschen bis hin zur einfachen Nass-Trocken-Detektion – an die jeweiligen Messaufgaben anpassen.

Industrietaugliche Sensoren mit automationsgerechter Schnittstelle

Mit der Neuentwicklung der Sensoren hat das Unternehmen nach eigenen Angaben die absolute Industrietauglichkeit angestrebt. Wesentliche Kriterien dabei sind die automationsgerechte Prozessschnittstelle (PNP-Schaltausgang) und die 24-V-Spannungsversorgung. Aus medizinischer Sicht werde mit diesen Ultraschall-Sensoren eine höhere Patientensicherheit erreicht und industriell betrachtet sollen sie für eine höhere Produktqualität und Prozesssicherheit sorgen.

Die Inbetriebnahme des Sensors gestaltet sich den Angaben zufolge einfach, weil Plug and Play kein leeres Versprechen sei: Der Sensor könne einfach als OEM-Teil installiert und nachträglich an bestehende Schlauchsysteme geklemmt werden. Auch beim Wechseln des Schlauchs mit gleichem Durchmesser sei die Installation problemlos möglich.

Optische Signalisierung zeigt richtige Bedienung des Luftblasen-Sensors an

Medizinische Luftblasen-Sensoren haben zusätzlich eine optische Signalisierung, die zur sicheren Bedienung beitragen soll. Ein serielles Ausgabeprotokoll sorge für eine zuverlässige Anbindung an die Steuerung. Standard-Sensoren mit Schlauchdurchmessern zwischen 3 und 17 mm sind ab Lager lieferbar, andere Größen werden kundenspezifisch entwickelt und produziert.

Optional ist eine Abdeckung zur Fixierung des Schlauchs erhältlich (Bild 3). Durch enge Zusammenarbeit und kurze Wege zwischen Entwicklung, Produktion und Vertrieb könnten kundenspezifische Lösungen schnell realisiert und häufig in weniger als vier Wochen bemustert werden.

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