Brandschutz Umfassender Schutz für Rechenzentren setzt ganzheitliches Konzept voraus
Um Risiken eines Brandes zu begegnen, sind die in Rechenzentren und IT-Räumen angewendeten Sicherheitsmaßnahmen oftmals nicht ausreichend. Gefordert ist ein Sicherheits-Gesamtkonzept, das von der Risikoanalyse über die Planung bis hin zur Realisierung von wirtschaftlichen Sicherheitslösungen dem individuellen Sicherheitsbedarf gerecht wird.
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Für die gesicherte Informationstechnik (IT) eines Unternehmens bilden vier Bereiche die notwendigen Voraussetzungen: die IT-gerechte Klimatisierung, eine stabile Energieversorgung, die gesicherte Netzwerkstruktur und der Katastrophenschutz. Zum Katastrophenschutz gehört im besonderen Maße der Brandschutz. Es ist natürlich optimal, wenn ein Brand von vornherein ausgeschlossen werden kann. Denn der Wettbewerb ist erbarmungslos:
- Ein Komplettausfall in einem Rechenzentrum ist in kürzester Zeit publik und bedeutet in der Regel das Aus für den betroffenen Betreiber oder das geschädigte Unternehmen.
- Aufgrund der hohen Brandlast (überlastete Kabel, Netzteile, Klemmverbindungen oder defekte Monitore) besitzen Serverfarmen und Verteilerschränke ein hohes Brandrisiko.
- Ein Schwelbrand, der nicht frühzeitig erkannt wird, findet ausreichend Nahrung, um sich ungestört weiter auszubreiten. Dadurch kann es zu einer starken Wärmeentwicklung kommen.
Oberstes Schutzziel ist höchste Ausfallsicherheit
Gefordert sind deshalb Brandschutzsysteme, die den vorhandenen Brandrisiken angemessen begegnen. Für Rechenzentren und IT-Räume kann das zu erreichende Schutzziel nur höchste Ausfallsicherheit lauten. Um dies im Bereich des Brandschutzes zu gewährleisten, wurden besonders in den letzten Jahren neue Systeme und Lösungen entwickelt und optimiert. Je nach individuell definiertem Schutzziel können Betreiber von Rechenzentren vom Brandschutzexperten innovative, mehrstufige Konzepte erwarten.
Beispielsweise eine Anlage zur Sauerstoffreduktion (Bilder 1 und 2). Hauptkriterium für Entscheider bei der Wahl dieses Systems ist die Tatsache, dass es sich bei den Anlagen zur Sauerstoffreduktion um ein technisches Brandschutzkonzept handelt, mit dem ein Brand bereits präventiv und aktiv ausgeschlossen werden kann. Die Begehbarkeit der geschützten Bereiche bleibt dabei erhalten.
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