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E-Motorenbau Unbemannte Flugsysteme erhalten löttechnischen Aufwind

| Redakteur: Peter Königsreuther

Der deutsche UAS-Motorenhersteller Sky Power hat jüngst in i-CON-1-Lötsysteme von Ersa investiert. Damit gelinge die Kundenwunsch getriebene Moterenfertigung deutlich flexibler.

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Der deutsche UAS-Motorenhersteller (Unmanned Aerial Systems) Sky Power hat sich jetzt dafür entschieden seine Produktion durch Rahmen-Lötwerkzeuge von Ersa zu optimieren. Sky Powers hauseigene Elektronikwerkstatt nutzt dieses Ersa-System von jetzt an, heißt es weiter.
Der deutsche UAS-Motorenhersteller (Unmanned Aerial Systems) Sky Power hat sich jetzt dafür entschieden seine Produktion durch Rahmen-Lötwerkzeuge von Ersa zu optimieren. Sky Powers hauseigene Elektronikwerkstatt nutzt dieses Ersa-System von jetzt an, heißt es weiter.
(Bild: Ersa)

Die neuen Lötwerkzeuge, die Sky Power angeschafft hat, sind mit integrierter Lötrauchabsaugung ausgerüstet, wie es weiter heißt, und würden jetzt zum Umbau von Zündungen und anderer Elektronikeinheiten eingesetzt. „Weil wir zum großen Teil Antriebssysteme auf Kundenwunsch konfigurieren und herstellen, müssen wir einen Teil unserer Systeme beispielsweise oft mit neuen, längeren Kabeln ausstatten“, erklärt Karl Schudt, Geschäftsführer der Sky Power GmbH.

Lötstellen müssen klimatisch und dynamisch was aushalten können

„Diese Umbaumaßnahmen führen wir im Hause selbst durch, weshalb wir auf der Suche nach einem vielseitigen Komplettsystem zum Löten waren, das außerdem für diverse Aufgaben eingesetzt werden kann“, so Schudt. Für UAS-Systeme (Unmanned Aerial Systems), die heute up-to-date sind, spiele eine zuverlässige Elektronik die entscheidende Rolle. Mit „heutige Anwendungen“ sind präziser gesagt, fliegende Computersysteme gemeint. Deshalb müsse die Elektronik zuverlässig arbeiten. „Unsere Motoren und die dazugehörigen Steuersysteme sind unterschiedlichen, zum Teil extremen Temperaturbedingungen und hohen Beschleunigungen ausgesetzt. Deshalb widmen wir der Lötstelle hier eine besondere Beachtung,“ betont Schudt.

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Bewegungssensor am Lötkolben macht energieeffizient

Bei der i-CON 1 handelt es sich um ein elektronisch geregeltes System. Die digitale Lötstation ist mit dem ergonomischen, leistungsstarken 150-W-i-Tool-Lötkolben ausgerüstet, auf den sehr einfach unterschiedliche Lötspitzen aufgesetzt werden können, sagt Ersa. Diese Möglichkeit war für Sky Power besonders wichtig, heißt es, damit man flexibel auf zukünftige Anforderungen reagieren kann. Der Lötkolben arbeitet außer mit einer Lötrauchabsaugung außerdem mit einem Bewegungssensor, der das System im Fall der Nichtnutzung in einen energiesparenden und spitzenschonenden Standby-Modus schaltet. Durch die intuitiv verständliche One-Touch-Bedienung und das große Multifunktionsdisplay der Station sei er einfach zu handhaben. Ist für einen Lötvorgang das optimale Prozessfensters erreicht, wird das dem Bediener durch eine optisch angezeigt.

Drohnen-Boom verlangt nach pfiffigen Lötsystemen

Die Sky Power GmbH ist führender Hersteller von 2-Takt-Verbrennungs- und Wankelmotoren für UAS (Unmanned Aerial Systems) und hybride Anwendungen. Neben der eigenen Entwicklung und Fertigung produziert Sky Power alle Motoren in Deutschland. Kundenanpassungen, Neuentwicklungen und der Leistungsausbau der Verbrennungsmotoren sind ein weiteres Unternehmensziel.

„Für uns ist Sky Power ein sehr interessanter Kunde, weil wir schon seit längerem die Industrie für unbemannte Flugsysteme im Blick haben. Besonders der Einsatz von Drohnen ist einen Anwendungsbereich, der in der Zukunft weiter stark wachsen wird“, prognostiziert Jörg Nolte, Produktmanager Lötwerkzeuge, Rework und Inspektionssysteme bei Ersa. MM

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