Finanzen Unternehmensbewertung beim Verkauf geschickt einsetzen
Ob der Verkauf eines Unternehmens erfolgreich zum Abschluss kommt, hängt maßgeblich von dem ermittelten Unternehmenswert ab. Die Unternehmensplanung ist bei der Bewertung der wichtigste Teil. In den Verkaufsverhandlungen ist es allerdings ratsam, die Bewertung nur in Auszügen einzubringen.
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Der erfolgreiche Unternehmensverkauf ist von sehr vielen weichen und harten Faktoren abhängig. Die praxis- und marktgerechte Unternehmensbewertung spielt dabei eine außerordentlich zentrale Rolle. Zum einen sind die Unternehmensanalyse und die Bewertungsmethode wichtig, zum anderen ist der Einsatz der Unternehmensbewertung im Verhandlungsprozess entscheidend für den erfolgreichen Unternehmensverkauf.
Tücken der Unternehmensbewertung im Detail
Es klingt zunächst einfach, allerdings liegen in der Praxis, im Detail die Gefahren und Risiken, die regelmäßig Verkaufsverhandlungen scheitern lassen. Vor allem wenn wenig Verhandlungserfahrung vorliegt, führt das Auf-den-Tisch-Legen einer Unternehmensbewertung oft zum Scheitern der Verhandlungen. Damit wird klar, dass nicht nur die Erstellung wichtig ist, sondern auch der Einsatz wohlüberlegt sein muss.
Folgende Schritte sollten Sie beim Einsatz einer Unternehmensbewertung beachten:
- 1. detaillierte Unternehmensanalyse;
- 2. Durchführung einer Ertragswert-Methode oder ähnliches;
- 3. gezielter und überlegter Einsatz im Verhandlungsprozess.
Die detaillierte Unternehmensanalyse, welche intensiv die Vergangenheit, die aktuelle Situation sowie die künftige Unternehmensentwicklung erörtert, ist der Ausgangspunkt jeder seriösen Unternehmensbewertung. Für die Bewertung auf Ertragswert- und Cashflow-Basis sind dann die künftigen Erträge das entscheidende Element, die auf den Stichtag der Bewertung abgezinst den Unternehmenswert ergeben.
Unternehmensbewertung extrapoliert Erfahrungen der Vergangenheit für die weitere Entwicklung
Die Analyse der Vergangenheit soll Zyklen, Trends, Märkte, Abhängigkeiten, Kostenstrukturen sowie Umsatz- und Ertragserwartungen aufdecken und transparent machen. Diese geben Hinweise für die Zukunft, da mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auch in Zukunft mit ähnlichen Situationen und Strukturen gerechnet werden muss.
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