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Führungskräfte

Verbindliche Zusammenarbeit braucht konsequente Führung

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Den Transfer in die Praxis förderte die individuelle Ausarbeitung alltagsbezogener Projekte. Diese wurden am Abschlusstag vor den Werksleitern und der Geschäftsführung präsentiert und begleiteten die Umsetzung erster Veränderungen im Tagesgeschäft. Bei ihrer Bearbeitung wurde sichtbar, dass die vorab bemängelte Unschärfe im Verhalten der Teamleiter durchaus als Rollenunsicherheit verstanden werden kann. Für die Zukunft bedeutet dies einerseits: die jeweiligen Kompetenzen klären, beachten und nutzen. Andererseits heißt dies, Prozesse durchgängig zu regeln, sie auf jeder Führungsstufe bewusst zu leben und gemeinsam für deren Einhaltung zu sorgen.

Das Verhalten der Mink-Teamleiter hat sich durch das gemeinsame Bild von Führung und die Erwartung der Geschäftsleitung, dass die Teilnehmer ihre Kompetenzen als Führungskräfte entfalten sollen, grundlegend geändert. Während früher das Ansprechen eines Problems den zuständigen Vorgesetzten in hektische Betriebsamkeit und einen regelrechten Lösungsmodus versetzte, wird heute zur Lösung gezielt weiter delegiert. Dies erlaubt die Bearbeitung von mehr Themen, durch die aktive Einbindung der Mitarbeiter steigen Motivation und Bindung zum Unternehmen. Als Erfolgspunkt der Qualifizierung machen die Beteiligten nicht zuletzt die gute Zusammenarbeit von internen Verantwortlichen und dem externen Trainer von Festo Didactic aus. Dessen Produktionskenntnis beeinflusste die Akzeptanz der Maßnahme positiv.

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Spielerische Umsetzung macht den Beteiligten Spaß

Zunächst durchaus skeptisch, erreichte das Programm die Teilnehmer insbesondere über seine integrierten Rollenspiele. Die fiktiven Situationen wiederholen sich in Variationen im Alltag der Führungskräfte – ihre spielerische Umsetzung machte den Beteiligten Spaß und war extrem eingängig. Wenn es heute beispielsweise um die Deeskalation von Konflikten geht, greifen die Teamleiter mittlerweile auf ein reicheres Repertoire zurück: Sie kennen ihre Möglichkeiten und wissen um ihren Handlungsspielraum. Und sie sehen, wann ihr Rahmen ausgeschöpft ist.

Wer mit seinem Führungslatein am Ende ist, nutzt sein Netzwerk von Kollegen, das während der Qualifizierung entstanden ist. Statt ein eigenes Süppchen zu kochen, reden die Teamleiter heute mehr miteinander, helfen sich gegenseitig und sorgen dafür, dass Abläufe noch runder werden. Regelmäßige Rundgänge und interne Audits durch die Experten der Mink Akademie unterstützen die Entwicklung.

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