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Verstärkung für den Sektor der effektiven Bohrsysteme

| Redakteur: Peter Königsreuther

Arno Werkzeuge gliedert jetzt neue Bohrsysteme in sein Portfolio ein, heißt es. Diese punkten unter anderem durch austauschbare Schneidplatten und selbst zentrierenden Bohrspitzen.

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Arno Werkzeuge stärkt sein Portfolio im Werkzeugbereich Bohrsysteme. Allem voran soll das mit dem Schneidplatten-Kurzlochbohrer AKB geschehen, für das der Werkzeughersteller ein breites Spektrum an Varianten für diverse Anwendungen in petto habe. Der Kurzlochbohrer AKB überzeuge mit 14 bis 55 mm Durchmesser für Bohrungen bis 5 × D mit großem und optimiertem Auslauf der Spankammer bis zum Bund.
Arno Werkzeuge stärkt sein Portfolio im Werkzeugbereich Bohrsysteme. Allem voran soll das mit dem Schneidplatten-Kurzlochbohrer AKB geschehen, für das der Werkzeughersteller ein breites Spektrum an Varianten für diverse Anwendungen in petto habe. Der Kurzlochbohrer AKB überzeuge mit 14 bis 55 mm Durchmesser für Bohrungen bis 5 × D mit großem und optimiertem Auslauf der Spankammer bis zum Bund.
(Bild: Arno)

Der Werkzeughersteller Arno erweitert jetzt seinen Bohrsystemebereich, in dem das Unternehmen aus Ostfildern rund 20 Jahre Entwicklungs-Know-how gesammelt hat. In der Tat sei das Unternehmen zwar eher bekannt für seine Dreh- und Stechwerkzeuge sowie für seine hoch positiven Wendeschneidplatten, doch auch in Sachen Hochleistungsbohren brauche man sich nicht verstecken. Allem voran beweist das der Kurzlochbohrer AKB für den Arno nun ein breites Sortiment an Hochleistungswerkzeugen für vielfältige Anwendungen bietet.

Das AKB-System überzeuge mit 14 bis 55 mm Durchmesser für Bohrungen bis 5 × D inklusive einem großen und optimierten Auslauf der Spankammer bis zum Bund, heißt es dazu. Das Trägerwerkzeug ist beschichtet und poliert, was die Spanabführung optimiert. Ein innerer Kanal ermöglicht die Kühlung direkt an der Schneide. Durch Torx-Plus-Schrauben ließen sich die Schneidplatten schnell wechseln. Vier erhältliche Geometrien der Schneidplatten sorgten für ein breites Anwendungsspektrum für die Bearbeitung von Stahl und NE-Metallen.

Ein Bohrer steht oder rotiert in Sachen Präzision

Der Shark-Drill ist ein Schneidplattenbohrer für Durchmesser 9,5 bis 114 mm. Das vernickelte Trägerwerkzeug mit integrierter Kühlmittelzufuhr gibt es mit gerader Nut oder Spiralnut für Weldon oder Morsekegelaufnahme, so Arno. Damit ließe er sich sowohl als rotierendes Werkzeug (Spiralnut) bei stehendem Werkstück als auch als stehendes Werkzeug (gerade Nut) bei drehendem Werkstück einsetzen. Die Bohrerserie umfasst zwölf Varianten für maximale Bohrtiefen von 32 × D oder 290 bis 939 mm. Drei Geometrien an Schneideinsätzen (von universell über AS) mit sehr guten Zentriereigenschaften bis zum Flachbohrmesser, decken laut Arno einen breiten Bearbeitungsbereich ab. Mit HSS-Wendeschneidplatten bestückt werde der Shark-Drill zum universellen und preiswerten, prozesssicher arbeitenden Problemlöser.

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Weiter bohrtechnische Mitglieder der „Hai-Familie“

Mit Shark-Drill² habe Arno Werkzeuge auch noch ein Hochleistungs-Bohrsystem mit austauschbaren Schneideinsätzen für höchste Performance zu bieten, das mit den Vorteilen eines VHM-Spiralbohrers punkte. Bestückt mit HM-Wendeschneidplatten, die in eingebautem Zustand gewechselt werden, kann man das Trägerwerkzeug mit Innenkühlung und durchgehender Spannfläche für Weldon-Aufnahmen auch mit hohen Vorschubwerten fahren. Über das Durchmesserspektrum von 14 bis 32 mm sind Bohrtiefen von 2 × D, 3 x D, 5 × D, oder 8 × D möglich, wie Arno informiert.

Und wer bohren auch noch drehen will, dem bietet Arno Werkzeuge mit dem Sharkcut ein echtes Multifunktionswerkzeug, das beides kann. Mini, Standard und Rebore heißen die drei existierende Varianten, mit denen das Bohren ab 4, 8 und 12 mm Durchmesser möglich ist. Ebenso könnten damit auch Innen- und Außendurchmesser bearbeitet und plane Flächen erzeugt werden. So spart das Kombinationswerkzeug, wie Arno anmerkt. so manchen Werkzeugwechsel und beschleunigt so den Bearbeitungsprozess.

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