Handlingsysteme Werkstückträgersystem mit elektrischem Antrieb

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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mk erweitert sein WT-System Versamove um vollelektrische Funktionseinheiten für eine effiziente und umweltfreundliche Prozessautomatisierung.

Das Werkzeugträgersystem Versamove ist nun auch mit vollelektrischem Antrieb verfügbar.(Bild:  mk Technology Group)
Das Werkzeugträgersystem Versamove ist nun auch mit vollelektrischem Antrieb verfügbar.
(Bild: mk Technology Group)

Werkstückträgersysteme optimieren Fertigungs- und Montageprozesse, indem sie Produkte gleichmäßig und stabil auf sogenannten Werkstückträgern (WT), auch Paletten genannt, transportieren. Sie verketten die Prozessstationen einer Produktionslinie und ermöglichen das präzise Stoppen und Positionieren an Bearbeitungsstationen, das Drehen für eine bessere Zugänglichkeit oder das Abschieben auf angrenzende Förderstrecken. Diese Handlingaufgaben übernehmen spezielle Funktionseinheiten.

Bislang werden diese Funktionseinheiten überwiegend pneumatisch angetrieben. Da Pneumatik jedoch zu den teuersten Energieformen zählt, steht sie zunehmend im Fokus von Optimierungs- und Sparmaßnahmen und ist in vielen Lastenheften bereits ausgeschlossen. Als Alternative bieten sich vollelektrische Funktionsmodule an, die pneumatische Einheiten teilweise oder vollständig ersetzen können. Da ausschließlich Strom und keine zusätzliche Druckluft mehr benötigt wird, vereinfacht sich die Infrastruktur erheblich.

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Das modular aufgebaute WT-System Versamove eignet sich für den Werkstückträgertransfer in nahezu allen Bereichen der Automatisierung und des Materialflusses. Das System ist in die drei Gewichts- und Größenklassen Standard, Plus und Ultra unterteilt, sodass für jede Anwendung die passende Lösung bereitsteht. Für Handlingaufgaben bietet Versamove Funktionsmodule wie den Hub-Querförderer HQZ, die Hub-Dreheinheit HDE, die Positioniereinheit PE, und die Stopper SU/SD.

Bei der kleinsten und kompaktesten Variante Versamove standard sind nun die Funktionseinheiten auch vollelektrisch verfügbar, sodass komplett auf die Bereitstellung von Druckluft verzichtet werden kann. Eine Nachrüstung in bestehende Versamove-Systeme ist problemlos möglich. Bei vorhandener Pneumatik-Infrastruktur kann es sinnvoll sein, diese schrittweise oder in einem Zug durch elektrische Module zu ersetzen. Auch mit den elektrischen Einheiten lassen sich Werkstückträger mit einem Gewicht von bis zu 40 kg und Abmessungen von bis zu 400 x 400 mm bewegen.

Durch den Einsatz vollelektrischer Funktionsmodule im Versamove electric wird einerseits die Infrastruktur vereinfacht, da keine Druckluft mehr erforderlich ist, andererseits steigt die Energieeffizienz. Elektrische Antriebe wandeln Energie direkt und verlustarm in Bewegung um, was zu Einsparungen bei den Betriebskosten führt. Zudem zeichnen sich die vollelektrischen Module durch hohe Zuverlässigkeit und Wartungsarmut aus, was langfristig die Produktionskosten senkt. Die präzise Regelung von Geschwindigkeit und Position ermöglicht eine flexible Anpassung an individuelle Prozessanforderungen.

„Luft kann in der industriellen Fertigung ein sehr teures Gut werden. Elektrische Komponenten können eventuell höhere Anschaffungskosten verursachen, bieten aber eine Vielzahl von Vorteilen“, erklärt Marco Steinwand, Leiter des Produktmanagements bei mk. „Im Vergleich zu pneumatischen Einheiten sind elektrische Module sehr wartungsarm und tragen langfristig zu einer deutlichen Senkung der Produktionskosten pro Teil bei.“

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