Suchen

ERP statt Sensortechnik

Vorausschauende Instandhaltung für KMU

| Redakteur: Beate Christmann

Die Implementierung von Sensortechnik für Predictive Maintenance stellt vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMU) vor finanzielle und organisatorische Herausforderungen. Das Stuttgarter IT-Unternehmen Planat ist in diesem Zusammenhang überzeugt, dass sich auch schon mit einem geeigneten ERP-System ein Großteil der nötigen Instandhaltungsaufgaben zeitlich und budgetbezogen planen lässt.

Firmen zum Thema

Vorausschauende Instandhaltung auch im Mittelstand: Das IT-Unternehmen Planat bietet mit Fepa eine ERP/PPS-Standardsoftware für Produktionsbetriebe, mit der sich Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten auch ohne teure Predictive-Maintenance-Technik zuverlässig und effizient planen lassen sollen.
Vorausschauende Instandhaltung auch im Mittelstand: Das IT-Unternehmen Planat bietet mit Fepa eine ERP/PPS-Standardsoftware für Produktionsbetriebe, mit der sich Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten auch ohne teure Predictive-Maintenance-Technik zuverlässig und effizient planen lassen sollen.
(Bild: gemeinfrei / CC0)

Die sensorgestütze Maschinenüberwachung gilt in Zeiten von Industrie 4.0 als Zukunft der Instandhaltung. Bisher tun sich jedoch vor allem noch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) schwer damit, den Sprung hin zu Predictive Maintenance zu schaffen. Das liegt vor allem daran, dass die dafür notwendige Sensortechnik sehr kostenintensiv ist und entsprechendes Know-how erforderlich macht. Das Stuttgarter IT-Unternehmen Planat jedoch ist der Meinung, dass sich Wartungs- und Instandhaltungsaufgaben auch zuverlässig und effektiv mit einer geeigneten Enterprise-Resource-Planning-Lösung (ERP-Lösung) planen lassen.

ERP kann Wissensmanagement verbessern

„Es macht häufig mehr Sinn, ein ERP-System einzuführen, das starken Branchenbezug hat und modular erweitert werden kann, wie zum Beispiel mit dem Tool Instandhaltung und Wartung, als eine noch nicht ausgereifte Technik zu implementieren. Ein richtig eingesetztes und auf die Bedürfnisse einer Branche zugeschnittenes ERP-System kann als Gehirn eines Unternehmens gelten“, sagt Christian Biebl, Geschäftsführer von Planat. Erfahrung und Wissen würde dadurch zwar nicht ersetzt, jedoch unterstützt. Zudem werde die Weitergabe von Informationen an nachrückendes Personal vereinfacht. Informationen zu Wartungszyklen, Verschleißereignissen und andere Maschinensituationen könnten über das ERP sowohl budgetiert wie auch zeitlich eingeplant werden. „Rüstzeiten, Austauscharbeiten – also planbare Ereignisse – werden im ERP zu den Ressourcen gezählt und geplant und vertiefen so den Nutzungsgrad einer ERP-Lösung. Und je höher der Nutzungsgrad wird, umso näher sind die Unternehmen an der Digitalisierung“, so Biebl.

Planat bietet mit der skalierbaren ERP/PPS-Standardsoftware Fepa einen flexiblen IT-Service für den produzierenden Mittelstand. In der Basisversion verantwortet die Software nach Herstellerangaben Vertrieb, Beschaffung, Logistik, Produktionsplanung und -steuerung mit Betriebsdatenerfassung und betriebswirtschaftliche Anwendungen. Zusätzlich soll es möglich sein, bedarfsgerecht branchenspezifische Softwareinhalte zu integrieren und diverse Add-ons, wie zum Beispiel ein Dokumentenmanagementsystem (DMS) oder Customer-Relationship-Management (CRM), einzusetzen.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 45200524)