Zwischen Bangen und Buhrufen

VW-Chef Oliver Blume: „Intelligente“ Alternativen statt Werksschließungen

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Blume soll Informationen zu Werksschließungen vorenthalten

Einen großen Vertrauensverlust bei den Arbeitnehmern hat parallel dazu der VW-Betriebsrat nach ergebnislosem Ablauf eines Ultimatums für eine Stellungnahme an die Belegschaft registriert, heißt es weiter. Es habe sich gezeigt, dass Blume am 10. Juli zwar das VW-Management über Details sowohl zum wahrscheinlichen Aus für deutsche Fabriken als auch zu einem massiv ausgeweiteten Stellenabbauziel informiert habe, aber die Belegschaft bisher im Dunkeln stehen ließe. Für Beschäftigte, Zulieferer, Dienstleister und ganze Standortregionen, die am größten Industriekonzern Deutschlands hingen, sei inzwischen eine schwer erträgliche Situation entstanden! Insbesondere für über 40.000 Mitarbeiter an den namentlich seit Wochen bekannten fünf Standorten, deren früher oder später drohendes Aus seit Wochen die Schlagzeilen beherrscht, sei dieser Zustand schlicht nicht mehr auszuhalten. In der Konsequenz soll der VW-Konzernchef nach der Sommerpause in Betriebsversammlungen direkt vor der Belegschaft – und nicht nur im Stammwerk – Rede und Antwort stehen müssen. Dabei wird das Hauptaugenmerk der Mitarbeiter darauf liegen, ob der Vorstand diese Krise mit notwendigen Maßnahmen überhaupt gemeinsam mit den Beschäftigten meistern will oder gegen sie agiert, hieß es weiter.

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