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3D-Metalldruck

VW eröffnet 3D-Druck-Zentrum mit HP-Maschine

| Redakteur: Simone Käfer

Feierlicher Schnitt mit 3D-Schere: v.l.n.r. Oliver Schauerte, Leiter Forschung Werkstoffe und Fertigungsverfahren, Eckhard Ritz, Leiter Werkzeugbau Marke Volkswagen, Uwe Schwartz, Leiter Planung Marke Volkswagen eröffnen gemeinsam das „Projekthaus Additive Fertigung“.
Feierlicher Schnitt mit 3D-Schere: v.l.n.r. Oliver Schauerte, Leiter Forschung Werkstoffe und Fertigungsverfahren, Eckhard Ritz, Leiter Werkzeugbau Marke Volkswagen, Uwe Schwartz, Leiter Planung Marke Volkswagen eröffnen gemeinsam das „Projekthaus Additive Fertigung“. (Bild: Volkswagen)

Der Werkzeugbau von Volkswagen erweitert sein Geschäftsfeld in Wolfsburg um ein 3D-Druck-Zentrum. Zu dem im Konzern verwendeten SLM-Verfahren gesellt sich die neue HP-Technik.

Künftig sollen in Wolfsburg bei VW komplexe Fahrzeugteile 3D-gedruckt werden. „Der dreidimensionale Druck wird in zwei bis drei Jahren auch für erste Teile in der Serienfertigung interessant”, sagte Dr. Andreas Tostmann, Produktionsvorstand der Marke Volkswagen, bei der Eröffnung des 3D-Druck-Zentrums. HP gab im Herbst 2018 bereits bekannt, dass sie bis 2021 mit VW in die Serienfertigung einsteigen wollen. „Perspektivisch können wir 3D-Drucker auch direkt an den Fertigungsstraßen innerhalb der Fahrzeugproduktion einsetzen,“ blickt Tostmann weiter in die Zukunft. Dafür soll die, in Kooperation mit HP entwickelte neue 3D-Drucker-Generation sorgen, die auf dem Binder-Jetting-Verfahren basiert und die bis dato genutzten Maschinen des selektiven Laserschmelzens ergänzt. Künftig können laut VW damit auch Fahrzeugteile für die Serienfertigung hergestellt werden.

Im 3D-Druck-Zentrum, mit 3100 m2 Geschäftsfläche, arbeiten Werkzeugbauer, Planer und Forscher bei der Entwicklung von neuen Produkten und Prozessen eng zusammen. Im Rahmen des 2016 geschaffenen Zukunftspakts entstand mit der Additiven Fertigung zugleich eine eigene Unterabteilung mit elf Zukunftsarbeitsplätzen.

Der Leiter der Additiven Fertigung, Oliver Pohl, hob bei der Eröffnung insbesondere die Mannschaftsleistung des gesamten Teams hervor.

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