Wachstumskurs Wago-Gruppe fährt über eine Milliarde Euro Umsatz ein

Quelle: dpa

Die Wago-Gruppe hat im Jahr 2021 ein neues Rekordergebnis erzielt, das mit einem Umsatz von 1,19 Milliarden Euro zu beziffern ist. Lesen Sie hier mehr.

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Mit über einer Milliarde Euro Umsatz kann die Wago-Gruppe ein echtes Rekordergebnis für das Geschäftsjahr 2021 melden – Trotz aller Schwierigkeiten. Weltweit erfreue sich die Gruppe demnach über ein zweistelliges Wachstum. Hier mehr Details.
Mit über einer Milliarde Euro Umsatz kann die Wago-Gruppe ein echtes Rekordergebnis für das Geschäftsjahr 2021 melden – Trotz aller Schwierigkeiten. Weltweit erfreue sich die Gruppe demnach über ein zweistelliges Wachstum. Hier mehr Details.
(Bild: Wago)

Rekordergebnis für Wago! Der oben genannte Erfolg beinhaltet ein Umsatzwachstum von rund 25 Prozent im zweiten Jahr der Coronakrise mit all den Herausforderungen, was man bei den Wago-Entscheidern als ein bemerkenswertes Ergebnis betrachtet, weil es zum Jahresbeginn noch nicht so aussah. Weltweit wachse Wago, bekannt für sein Verbindungstechnik- und Automatierungs-Know-how, mit zweistelligen Wachstumsraten erzielen. Kaum etwas habe sich in puncto Umsatzverteilung nach Landesmärkten im Vergleich zum Vorjahr verändert. Während Deutschland mit einem Umsatzanteil von rund 27 Prozent traditionell den wichtigsten Markt für Wago darstellt, erreicht das übrige Europa 44 Prozent. Der ROW (Rest of World) komme auf knapp 29 Prozent. Wago hat es also geschafft, wie es heißt, seine Lieferketten eher unempfindlich zu machen. Dennoch wäre alles ohne den herrschenden Materialmangel noch besser verlaufen, ist man sich sicher. Bei allem Erfolg verurteilt Wago die Geschehnissen in der Ukraine. Zwar wirke sich der Krieg noch nicht spürbar auf die Lieferketten aus, doch seine Folgen machten sich durch rasante Preiserhöhungen bei Rohstoffen, Energie und Transporten bemerkbar.

Mobiles Arbeiten als Erfolgsgarant in Pandemiezeiten

Wegen einer zukunftsfähigen IT-Infrastruktur konnten große Teile der Wago-Belegschaft in der Pandemie mobil arbeiten – ein Teilaspekt des aktuellen Erfolgs. Wago will das deshalb so beibehalten. Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels und hohen Personalbedarfs des Unternehmens (allein 2022 sind rund 350 Stellen zu besetzen) bietet das auch neue Möglichkeiten im Recruiting. Wago will dabei den Suchradius erweitern, um gezielt Bewerber aus ganz Deutschland anzusprechen und gegebenenfalls auch individuelle Arbeitsmodelle anbieten. Zum Stichtag

31.12.2021 waren 232 Auszubildende und duale Studierende in Minden und 41 am Standort Sondershausen beschäftigt.

Auch die Nachwuchsförderung spielt eine wichtige Rolle: für rund sechs Millionen Euro entsteht in Minden ein neues Ausbildungszentrum, das im Juni dieses Jahres fertiggestellt werden soll. Auf insgesamt 3.500 Quadratmetern Fläche finden darin dann technische und kaufmännische Auszubildende und duale Studierende eine gemeinsame Lern- und Aufenthaltsumgebung, erklärt Wago Zur barrierefreien Ausstattung gehören dann drei Labore, eine eigene Mensa und Mediathek, ein IT-Schulungsraum und acht Besprechungsräume. Am Stammsitz würden außerdem die Bereiche Kunststoff-Spritzgießerei und der dazugehörige Werkzeugbau erweitert.

Wago wird zig Millionen in Deutschland investieren

Die Wago-Gruppe ist zwar bekanntlich international aufgestellt, legt ihren Investitionsfokus aber weiter auf den deutschen Stammsitz Minden in Westfalen und auf das Produktions- und Logistikzentrum in Sondershausen in Thüringen, wie man erfährt. Insgesamt wurden 70 Millionen Euro in 2021 investiert. Und in diesem Jahr soll die Rekordsumme von über 150 Millionen Euro ausgegeben werden. Dazu gehört natürlich auch das oben genannte Ausbildungszentrum in Minden.

Doch das größtes Investitionsprojekt für die kommenden Jahre ist laut Wago der Bau eines neuen Logistikzentrums in Sondershausen. Wago investiert dafür rund 40 Millionen Euro, die dann in ein modernes Hochregallager fließen – ein klares Bekenntnis zum Standort, betont die Gruppe. Der Baubeginn ist für Herbst 2022 geplant, die Inbetriebnahme soll dann etwa zwei Jahre später erfolgen. Auf einer Fläche von 11.000 Quadratmetern entsteht damit ein modernes Hochregallager mit neuesten Funktionen, einem stark automatisierten Kommissionier- und Lagerbereich nebst Büroflächen. Bei diesem Neubau spiele die Digitalisierung und Automatisierung der Logistik eine Hauptrolle, um den Standort zukunftsfähig zu machen. Aspekte wie nachhaltige Bau- und Dämmstoffe sowie eine sparsame Energieversorgung sind außerdem Teil der Baupläne. Die Dekarbonisierung werde also auch dabei angestrebt.

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