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In der zweiten Phase wurden die zukünftigen Prozesse und die notwendigen Arbeitsplätze gemeinsam mit den Mitarbeitern der AS Antriebstechnik in Workshops gestaltet und Sollprozesse definiert. Daneben wurden strukturelle Stellhebel, die durch die derzeitigen baulichen Gegebenheiten vorgegeben waren, identifiziert und aufgenommen.
Allerdings zeigte sich relativ schnell, dass bei einem Szenario, das mit mittleren Absatzzahlen rechnet, die derzeitig zur Verfügung stehende Fläche nicht ausreichen würde. Daher war an dieser Stelle eine Produktionserweiterung in Form eines neuen Hallenschiffs fester Bestandteil des zu planenden Konzeptes.
In der dritten Phase folgte die wandlungsfähige Gestaltung der neu zu planenden Montagehalle. Dazu wurden als Referenzprozesse die Produktion der Produktgruppe Flexo-Gear sowie der Instandsetzungsservice schadhafter Kundengetriebe gewählt. Bei Flexo-Gear handelt es sich um ein von der AS Antriebstechnik entwickeltes Getriebe, welches variable Achsabstände mit dreidimensionaler Fehlertoleranz realisiert. Die Getriebe bestehen aus Zukaufteilen und werden in Kleinserie montiert.
Getriebe, die der Kunde instand gesetzt haben möchte, werden hingegen mit dem Charakter einer Einzelserienmontage bearbeitet und montiert. Zusätzlich sollten in der neu zu planenden Halle zukünftig Großgetriebe instand gesetzt werden können. In einem neuen Konzept mussten somit alle drei Produktgruppen flexibel montierbar sein.
Gekapselte Meisterbüros als mobile Containerlösung
Um den neuen Montagebereich wandlungsfähig zu gestalten, wurde auf verschiedene Prinzipien zurückgegriffen. Für die Realisierung einer Flächenskalierbarkeit mussten Festeinbauten wie Meisterbüros vermieden werden. Die Lösung sind gekapselte Meisterbüros in einer Art mobilen Containerlösung, die je nach Bedarf versetzt werden können. Dies setzt voraus, dass die Halle mit standardisierten, kompatiblen Versorgungsanschlüssen, die redundant vorgehalten werden müssen, ausgestattet ist.
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