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Schwenkkräne decken zwei Arbeitsplätze ab
Insbesondere durch die skalierbare Flächengestaltung und die Mobilität der Betriebsmittel kann der Montagebereich zukünftig effizient umgerüstet werden, um zusätzlich Großgetriebe instand setzen zu können. Einen weiteren wichtigen Punkt bei der Flexibilisierung der Betriebsmittel stellt die Unabhängigkeit der einzelnen Arbeitsplätze von der Bekranung dar. Krankapazität wird an jedem Montageplatz gebraucht. Daher wurden Schwenkkräne in der Halle eingeplant, die immer zwei Arbeitsplätze abdecken können.
Durch die vorgestellten Maßnahmen konnte die Produktion der AS Antriebstechnik wandlungsfähig ausgelegt werden. Über Migrationsszenarien wurden mögliche Entwicklungsalternativen der Werkstruktur erarbeitet, so dass die Produktion zukünftigen Marktschwankungen durch ein geeignetes Kapazitätsangebot entgegenwirken kann. Sich verändernden Rahmenbedingungen kann so effizient begegnet werden (Bild 5).
Prof. Dr.-Ing. Achim Kampker ist Leiter des Lehrstuhls für Produktionsmanagement am Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen. Dipl.-Ing. Thomas Gartzen, Dipl.-Wirtsch.-Ing. Sven Koch und Dipl.-Ing. Bastian Franzkoch sind wissenschaftliche Mitarbeiter am WZL. Dipl.-Ing. Gerd Kaspari ist Geschäftsführer der AS Antriebstechnik & Service GmbH in 48734 Reken.
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