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Warum der Umgang mit Ultrahochdruck-Technik Respekt verdient

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So ist gewährleistet, dass es keine Fehlerströme und damit verbundene Unfälle gibt. Bei Modellen mit Verbrennungsmotor oder Ölbrenner zur Erhitzung des Wassers ist es wichtig, auf eine gute Belüftung zu achten. Wenn in geschlossenen Räumen gearbeitet wird, müssen die Abgase über einen Kamin abgeleitet werden. Um Unfälle Dritter zu vermeiden, ist ein Sicherheitsradius von zehn Metern um den Einsatzort einzurichten. Der Arbeiter sollte hierzu eindeutige Markierungen oder Absperrungen anbringen, die sicherstellen, dass niemand diesen Bereich aus Versehen betreten kann. Muss die Arbeit unterbrochen werden, ist das Gerät auszuschalten und gegen unbeabsichtigte Inbetriebnahme zu sichern.

Sicherheit zählt: Der Zustand der Maschine

Vor jedem Einsatz gilt es, sich vom einwandfreien Zustand der verwendeten Ausrüstung zu überzeugen. Auf Schadensfreiheit und Funktionsfähigkeit zu prüfen sind: das Netzkabel, die Düsenlanze und Hochdruckpistole, die Schlauchleitungen sowie Sicherheitssysteme wie Druck- oder Temperaturanzeige. Generell gilt, dass alle Komponenten für den maximalen Betriebsdruck und die maximale Betriebstemperatur ausgelegt sein müssen. Es gibt festgelegte Zeitintervalle, nach denen Schläuche ausgetauscht werden müssen, auch wenn äußerlich keine Schäden erkennbar sind. Daher ist es wichtig neben dem Zustand auch das Herstellungsdatum der Schläuche zu überprüfen. Auch der unversehrte Zustand der sogenannten Fangvorrichtung und ihr Austausch nach Vorschrift sind wichtig. Die Vorrichtung ist eine Hülle aus Drahtgeflecht, die den Hochdruckschlauch an seinem Anschluss fixiert und ihn auch dann festhält, wenn sich der Schlauch aus seiner Einbindung lösen sollte. So wird vermieden, dass dieser durch unkontrollierte Bewegungen Schaden verursacht.

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