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Außerdem ist es wichtig, die Schläuche stolperfrei zu verlegen. Sie dürfen auf keinen Fall eingeklemmt, über scharfe Kanten geführt oder von Fahrzeugen überfahren werden. Schlingenbildung, Zug- oder Biegebeanspruchung sind ebenso zu vermeiden wie das versehentliche Aufbringen aggressiver Chemikalien oder Lacke. Wird auf einem Gerüst gearbeitet, ist eine Längenreserve einzukalkulieren, da die Schläuche unter Druck kürzer werden.
Sicherheit zählt: Sich selbst und andere schützen
Für den Anwender ist der wichtigste Begleiter beim Einsatz von Ultrahochdruck-Technik die persönliche Schutzausrüstung (PSA). Sie besteht – je nach Einsatzzweck – aus einer wasserdichten Spritzschutzkleidung, die für Arbeiten bis mindestens 2.500 bar zugelassen ist. Sicherheitsstiefel müssen üblicherweise EN ISO 20345-konform sein (Kategorie S5), bei einem Druck über 250 bar ist ein zusätzlicher Mittelfußschutz notwendig. Wasserfeste Sicherheitshandschuhe (EN374 oder EN511) sowie ein Gesichtsschutz (beispielsweise Schutzhelm mit Visier) komplettieren die Ausrüstung. Fällt bei der Reinigung oder dem Abriss von Gebäuden silikogener oder asbesthaltiger Staub an, wird ein Atemschutz der Klasse P2 benötigt. Zum Schutz vor Aerosolen ist eine Atemschutzmaske der Klasse FFP2 vorgeschrieben. Für alle anderen Gefahrstoffe gibt es Filter der entsprechenden Schutzklasse. Ein Industrie-Gehörschutz ist darüber hinaus zwingend notwendig.
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