Ernüchterung Wenig Investitionsbereitschaft im Maschinen- und Anlagenbau

Quelle: Pressemitteilung des VDMA

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Nach zuvor zwei Monaten mit unerwarteten Zuwächsen in den Auftragsbüchern blieben die Bestellungen im Deutschen Maschinen- und Anlagenbau im Oktober um real 12 Prozent unter ihrem Vorjahreswert.

Der VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers kommentiert das Thema Investitionen in diesen Zeiten folgendermaßen: „Viele sind angesichts der konjunkturellen Unsicherheiten zurückhaltender mit ihren Einkäufen von Maschinen und Komponenten, weshalb sich größere Investitionen verzögern.“
Der VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers kommentiert das Thema Investitionen in diesen Zeiten folgendermaßen: „Viele sind angesichts der konjunkturellen Unsicherheiten zurückhaltender mit ihren Einkäufen von Maschinen und Komponenten, weshalb sich größere Investitionen verzögern.“
(Bild: VDMA)

Im Oktober sanken die Inlandsorders um 13 Prozent und die Bestellungen aus dem Ausland um 11 Prozent, wie der VDMA berichtet. Aus dem Euro-Raum kamen 16 Prozent weniger Orders. Aus den Nicht-Euro-Ländern waren es 9 Prozent weniger Aufträge. Bereits dieser Rückgang relativiere die erfreulichen Zuwächse im August und im September. „Zahlreiche Kunden sind angesichts der anhaltenden konjunkturellen Unsicherheiten zurückhaltender mit ihren Einkäufen von Maschinen und Komponenten. Deshalb zögern sie bei neuen größeren Investitionen“, erklärt VDMA-Chefvolkwirt Dr. Ralph Wiechers.

Immerhin sind die Auftragsbücher erfreulich prall gefüllt

Doch ein echter Rückschlag bei den Bestellungen sei zumindest im Maschinenbau bisher ausgeblieben. „Positiv ist ferner, dass die Auftragsbücher im Maschinen- und Anlagenbau nach wie vor gut gefüllt sind. Diese Bestellungen müssen erst einmal abgearbeitet werden“, führt Wiechers weiter aus. Im weniger schwankungsanfälligen Drei-Monats-Zeitraum August bis Oktober 2022 gingen die Bestellungen um insgesamt 4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurück. Aus dem Inland kamen 8 Prozent weniger Bestellungen. Die Auslandsaufträge sanken um 2 Prozent. Die Euro-Länder stagnierten dabei, die Nicht-Euro-Länder orderten rund 3 Prozent weniger.

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