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Spricht man über den anderen Bereich der Spanntechnik, das Spannen der Werkstücke, dann stehen aktuell vor allem zwei Begriffe im Fokus: Nullpunktspannsysteme und Direktspannung.
Soll die Fertigung effizienter werden, ist einer der Hauptansatzpunkte das Reduzieren der Rüstzeiten. Vereinfacht ausgedrückt erreicht man dies bei der Direktspannung, indem man außerhalb der Werkzeugmaschine am Werkstück Bolzen anbringt. Während dieser Zeit kann die Werkzeugmaschine ungestört weiterarbeiten. Wenn das Werkstück bearbeitet werden soll, fügt der Bediener die Bolzen in Module der Maschine und verriegelt diese. Das Werkstück sitzt dann fest an einer definierten Position und kann sofort bearbeitet werden. Zusätzliche Spannmittel sind nicht erforderlich.
Nullpunktspannsysteme: Werkstücke sicher und referenzgenau spannen
In diesem Zusammenhang hat sich das Nullpunktspannsystem Vero-S von Schunk vielfach bewährt. Bei ihm werden die Werkstücke über einen oder mehrere Spannbolzen binnen Sekunden sicher und referenzgenau in der Maschine gespannt. Radial angeordnete Spannschieber ziehen den Spannbolzen ein und verriegeln ihn selbsthemmend und formschlüssig über ein Federpaket. Die Fixierung beziehungsweise Positionierung erfolgt über einen Kurzkegel. Dies garantiert eine Wechselwiederholgenauigkeit unter 0,005 mm.
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