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Bei der automatisierten Beladung sind standardiserte Palettensysteme besonders flexibel
Wer über Rüstzeitminimierung nachdenkt, kommt über kurz oder lang nicht an einer automatisierten Beladung von Bearbeitungszentren vorbei. Besonders flexibel sind in diesem Zusammenhang standardisierte Palettiersysteme.
Dabei werden Werkstücke und Spannvorrichtungen auf Spannpaletten gerüstet, in einem Palettenmagazin abgelegt und bei Bedarf in die Werkzeugmaschine eingebracht. Auch für diese Anwendungsfälle hat Schunk Komponenten entwickelt. Zum einen das Palettiermodul Vero-S NSA plus, zum anderen die Leichtbaukupplung Vero-S NSR.
Das Schunk-Palettiermodul Vero-S NSA plus ist sehr flach gebaut, wodurch im Maschinenraum viel Platz für das Werkstück und die Achsbewegungen bleibt. Es erreicht Einzugskräfte bis 20.000 N und Haltekräfte über 100.000 N. Möglich werden so hohe Werte durch einen von Schunk entwickelten und patentierten Eil- und Spannhub. Dadurch ist auch bei anspruchsvoller Volumenzerspanung ein präziser Halt gewährleistet.
Palettenbeladung extrem nah am Maschinentisch
Die störkonturminimierte Leichtbaukupplung NSR lässt sich auch in beengten Verhältnissen einsetzen und ermöglicht eine Palettenbeladung extrem nah am Maschinentisch. Um ein optimales Verhältnis aus Steifigkeit, Robustheit und Gewicht zu erzielen, sind Teile außerhalb des Kraftflusses in Aluminium ausgeführt, Teile im Kraftfluss bestehen aus gehärtetem Edelstahl. Die Verriegelung des Moduls erfolgt formschlüssig und ist selbsthemmend. Öffnen, Schließen und Palettenanwesenheit werden über induktive Näherungsschalter abgefragt, sodass sich der gesamte Wechselprozess überwachen lässt.
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