Spannsystem

Werkzeughalter mit WK-Schnittstellen steigern Präzision beim Fräsen

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Tribos-RM eignet sich ebenso wie die Jäger-Spindel für die präzise Zerspanung im hohen Drehzahlbereich. Der äußerst stabile und kompakte Werkzeughalter verfügt über eine hohe Radialsteifigkeit und kann die Möglichkeiten der HSC-Bearbeitungszentren voll nutzen, vor allem dann, wenn es um die extremen und vielseitigen Anforderungen des High-Speed-Cuttings geht. Deshalb wird er gerade auch in der Mikrobearbeitung überaus erfolgreich eingesetzt.

Werkzeughalter ermöglicht bis zu 80000 min—1 bei Rundlaufgenauigkeit < 0,003 mm

Der Werkzeughalter ermöglicht Drehzahlen von bis zu 80000 min—1. Für maximale Präzision sorgen die Rundlaufgenauigkeit < 0,003 mm bei einer Ausspannlänge von 2,5 × D und die Wuchtgüte G 2.5 bei 25000 min—1. Mit seiner fachwerkartigen Bauweise dämpft das Polygonspannfutter Schwingungen und gewährleistet lange Werkzeugstandzeiten sowie eine brillante Oberflächenqualität. Zudem wird die Maschinenspindel geschont.

Der Werkzeughalter spannt selbst kleinste Schaftdurchmesser ab 0,3 mm sicher und präzise. Die Anwender profitieren mehrfach: Die dauerhaft hohe Rundlaufgenauigkeit und die Möglichkeit zur präzisen Längeneinstellung sorgen für überzeugende Bearbeitungsergebnisse. Das System ist nahezu wartungs- und verschleißfrei. Zudem bleibt der Werkzeughalterstahl bei der Werkzeugspannung frei von thermischen Belastungen, die auf Dauer eine nachlassende Präzision zur Folge hätten.

Tribos-RM ermöglicht hohe Zerspanleistungen und maximale Drehzahlen. Gerade bei hochwertigen Werkzeugen, wie sie zur Mikrozerspanung eingesetzt werden, machen sich der geringe Werkzeugverschleiß und die damit verbundenen langen Werkzeugstandzeiten schnell bemerkbar: Die Werkzeughalterkosten amortisieren sich innerhalb kurzer Zeit.

Werkzeug lässt sich leicht in den Halter einfügen

Das zugrunde liegende Prinzip der Tribos-Polygonspanntechnik ist einfach und wirkungsvoll: Der Werkzeughalter hat anstelle einer runden eine polygonförmige Aufnahmebohrung für das Werkzeug. Mit einer Spannvorrichtung (Bild 3) wird von außen ein definierter Druck beaufschlagt, der die Aufnahmebohrung innerhalb des dauerelastischen Bereichs zu einem Zylinder verformt. Dieser Vorgang bewegt sich unterhalb der Rp-0,2%-Dehngrenze, so dass Gefügeänderungen im Stahl ausgeschlossen sind.

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