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Spannsystem

Werkzeughalter mit WK-Schnittstellen steigern Präzision beim Fräsen

| Autor/ Redakteur: Michael Kraft /

Für Kunststoffteile ist das Rapid-Tooling mit Aluminiumformen eine wirtschaftliche Möglichkeit zur Fertigung wirklichkeitsgetreuer Prototypen. Beim Fräsen solcher Formen verwendet der Werkzeugbauer Solidtec Werkzeughalter, die nun auch für die Schnittstellen WK 16 und 19 standardisiert sind.

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Der äußerst stabile und kompakte Werkzeughalter verfügt über eine hohe Rundlaufgenauigkeit von < 0,003 mm und ermöglicht Drehzahlen bis zu 80 000 min—1.Bild: Schunk
Der äußerst stabile und kompakte Werkzeughalter verfügt über eine hohe Rundlaufgenauigkeit von < 0,003 mm und ermöglicht Drehzahlen bis zu 80 000 min—1.Bild: Schunk
( Archiv: Vogel Business Media )

Schnelligkeit, Zuverlässigkeit und Präzision sind die entscheidenden Faktoren, um aus kreativen Ideen hochrentable Produkte zu machen. Bei neuen und überarbeiteten Serienprodukten leisten kosten- und zeiteffizient hergestellte Prototypen bereits vor der Markteinführung einen wesentlichen Beitrag zur Qualitätssicherung.

Prototypen aus Kunststoff gefragt

Sie erhöhen deren Funktionalität, verkürzen die Time to Market und verschaffen gerade innovativen Unternehmen erhebliche Wettbewerbsvorteile. Genau hier setzt die Solidtec GmbH aus Dieburg an. Mit umfassendem Know-how, einer hocheffizienten Organisation und einem leistungsfähigen Maschinenpark fertigt der Werkzeug- und Formenbauer in kürzester Zeit Prototypen, Vor- und Kleinserien aus Kunststoff.

Bildergalerie

Eine wesentliche Rolle im Formenbau spielen die Werkzeughaltersysteme. Ein fehlerunanfälliges Design ist extrem wichtig.

Bei der Zerspanung der Formplatten aus hochfestem Aluminium setzt Solidtec deshalb auf die Polygonspanntechnik Tribos von Schunk. Die hochpräzisen Werkzeughalter gewährleisten bei der High-Speed-Bearbeitung eine sehr hohe Zuverlässigkeit und Prozesssicherheit.

Kleinster eingesetzter Fräser hat 0,25 mm Durchmesser

Auf den Hochgeschwindigkeits-Bearbeitungszentren HSC 500 von NC-Mind erreichen Hochfrequenzspindeln der Alfred Jäger GmbH bis zu 40000 min—1. Speziell dafür entwickelte Schunk in Kooperation mit dem Spindel-Spezialisten Jäger aus Ober-Mörlen die High-Speed-Werkzeugaufnahme Tribos-RM mit den Schnittstellen WK 16 und 19 (Bilder 1 und 2 – siehe Bildergalerie).

Dass es dabei um feinste Strukturen geht, zeigen die Werkzeuge: Der kleinste bei Solidtec eingesetzte Fräser hat einen Durchmesser von gerade einmal 0,25 mm. Je nach Werkstück beträgt die Bearbeitungszeit zwischen fünf Minuten und 48 Stunden.

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