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Hotset auf der Fakuma 2018 Werkzeugtemperierung verbessert Bauteiloberflächen

| Redakteur: Peter Königsreuther

Für alle, die mit ihre bisher genutzten variothermen Temperiersystemen nicht zufrieden sind, lohne sich ein Besuch des Messestands 3005 in Halle B3 bei Hotset. Denn mit dem sogenannten Z-System gelingt, wie es heißt, die gezielte partielle und zyklische Temperierung von Spritzgießwerkzeugen.

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Partielle Temperierung: Das Z-System von hotset ist eine innovative Systemlösung für die partielle und zyklische Werkzeug-Temperierung, mit der sich Qualitätsmängel auf Oberflächen von Spritzgussbauteilen vermeiden lassen.
Partielle Temperierung: Das Z-System von hotset ist eine innovative Systemlösung für die partielle und zyklische Werkzeug-Temperierung, mit der sich Qualitätsmängel auf Oberflächen von Spritzgussbauteilen vermeiden lassen.
(Bild: Hotset)

Seit der Erstvorstellung im Herbst 2016 haben sich inzwischen etliche Anwender für den Einsatz dieser High-Speed-Werkzeugtemperierung entschieden und, wie Hotset anmerkt, damit die Oberflächenqualität ihrer Produkte erheblich verbessern können. Selbst anerkannte Branchenexperten wie etwa Professor Paul Thienel ließe die Leistungsfähigkeit dieser gezeigten Weiterentwicklung der bisherigen variothermen Werkzeugtemperierung nicht „kalt“. „Die Ergebnisse beeindrucken jeden Spritzgießer“, betont der ehemalige Gründer und Geschäftsführer des Kunststoff-Instituts Lüdenscheid, und meint damit vor allem die hochwertigeren Formteile mit sehr guten Oberflächen ohne Bindenähte und matte Höfe, wie sie etwa im Automobilbau, in der Lichttechnik oder der Consumer-Industrie gewünscht sind. Als weiteren Vorteil registriere Thienel, dass sich mit dem Z-System besonders geringe Wanddicken erreichen ließen, so dass sich auch für die Herstellung von Mikrostrukturen und Miniaturbauteilen neue Perspektiven eröffneten.

Einbaufertige Individualsysteme plus Service

Hotset erklärt, dass man das Z-System stets individuell auslegt und es als einbaufertige Lösung für das jeweilige Werkzeug liefert. Es setze sich aus mehreren Hard- und Softwarekomponenten zusammen und werde – ähnlich einem Heißkanalsystem – in das Werkzeug implementiert. Andreas Filler erklärt: „Wir begleiten den Kunden von der Systemintegration über die Inbetriebnahme bis hin zur Anwenderschulung. Dieser Service gehört zum Produkt und stellt sicher, dass von Beginn an alles richtig läuft. Der Bediener muss beim Systemstart nur noch den Menüpunkten am Z-System-Touchscreen folgen.“

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Verbesserter Schmelzedurchfluss in Engstellen

Mit dem Z-System bietet Hotset nach eigenem Bekunden den Spritzgusswerkzeugbauern eine zukunftweisende Temperierlösung, mit der sie typische Oberflächenfehler an den Bauteilen prozesssicher vermeiden, und außerdem sehr dünne Wanddicken (partieller Dünnwandspritzguss) realisieren können. Im Übrigen habe sich in einigen der bisher umgesetzten Z-System-Projekten gezeigt, dass sich durch dessen Einsatz auch der Durchfluss der Schmelze an konstruktiv bedingten „Nadelöhr-Stellen“ deutlich verbessern ließe. Warum diese Innovation aus Lüdenscheid außerdem die Variantenfertigung immer kleinerer Losgrößen zu unterstützen vermag, ist ein „Geheimnis“, dass die Besucher erst auf der Fakuma erfahren.

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