Suchen

Security Wibu-Systems liefert Sicherheitstechnik für TIA-Portal

| Redakteur: Andrea Gillhuber

Wibu-Systems liefert eine Schutzhardware für das TIA-Portal (Total Integrated Automation) von Siemens, mit der sich Passwörter sicher speichern und verwalten lassen.

Firmen zum Thema

Das sichere Passwortmanagement für das TIA-Portal von Siemens liefert der Wibu-Systems aus Karlsruhe. Über den Cm Dongle lassen sich Zugangskontrollen und Zugriffsrechte verwalten.
Das sichere Passwortmanagement für das TIA-Portal von Siemens liefert der Wibu-Systems aus Karlsruhe. Über den Cm Dongle lassen sich Zugangskontrollen und Zugriffsrechte verwalten.
(Bild: Gillhuber)

Der Passwort-Provider wurde für das TIA-Portal ab der Version 14 SP1 entwickelt und ist mit der Password-API von Siemens verknüpft. Mit ihm wird der Know-how- und Schreibschutz optimiert, sowie die Zugriffssicherheit auf die Engineering-Daten erhöht. Die Zugangskontrolle über die Zeitschaltuhr oder Begrenzungszähler legt fest, wie die Nutzer auf diese Daten zugreifen oder ob sie diese verändern können. Dafür werden die Passwörter einfach in den Cm Dongle von Wibu-Systems gespeichert. Diese basieren auf der Code-Meter-Technologie und enthalten proprietäre Verschlüsselungsmethoden. Die Passwörter können sowohl on- als auch offline übermittel werden.

Siemens ist nicht das erste Unternehmen, das auf die Sicherheitstechnik des mittelständischen Unternehmens aus Karlsruhe setzt. Zu den Anwendern der sicheren Lizenzierungs- und Lizenzberechtigungsmanagementlösungen zählen unter anderem auch DMG Mori, B&R, 3S-Smart Software Solution und Codesys.

Um den Anforderungen in der Industrie erfüllen zu können, engagiert sich Wibu-Systems auch in Verbänden und Konsortien. So ist das Unternehmen bereits Anfang November dem Open Source Automation Development Lab beigetreten. OSADL liefert alles, was Unternehmen für den Einsatz von Open-Source-Software in Industrieprodukten benötigt. Ein Grund für den Beitritt war laut Unternehmen, dass sich durch die Expertise der Gemeinschaft die Qualität des eigenen Codes verbessern ließe.

Da sich Wibu-Systems nicht nur der Entwicklung von Schutzkonzepten für Softwarehersteller konzentriert, sondern auch Hersteller intelligenter Geräte adressiert, ist der Sicherheitsspezialist aus Karlsruhe Ende Oktober auch als Mitglied der Plattform Industrie 4.0 beigetreten. Dort engagiert er sich aktiv in der Arbeitsgruppe „Sicherheit vernetzter Systeme“.

(ID:45026296)