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Wissen aus fünf Kompetenzfeldern überzeugt 40 Industriezweige
Der gezielte Ausbau der fünf Kompetenzfelder (Lager, Dichtungen, Mechatronik, Schmiersysteme und Dienstleistungen, siehe Grafik) versetzt das Unternehmen in die Lage, einmal gefundene Lösungsansätze für den einen Industriezweig schnell und erfolgreich auf einen anderen Anwendungsbereich zu übertragen. Den Beweis, dass sich dieses Konzept auf dem Markt etabliert hat, erbringen 40 Industriezweige, die SKF heute beliefert – längst nicht mehr nur mit Lagern, sondern mit Lösungen aus allen fünf Kompetenzfeldern.
So groß der „technische Fußabdruck“ auch ist, mit dem SKF die Geschichte der Industrie geprägt hat, so hat sich das Unternehmen zum Ziel gesetzt, einen noch tieferen „grünen Abdruck“ zu hinterlassen. Mit dem 2005 ins Leben gerufenen „Beyond-Zero-Portfolio“, das dem Kunden dabei helfen soll, seine Klimabilanz zu verbessern, wurde dieses Bestreben konkret. Bei dem Umweltschutzprogramm handelt es sich um ein Lebenszykluskonzept, das nicht nur die SKF-eigene Produktion, sondern auch den Einsatz von SKF-Produkten beim Kunden berücksichtigt. Den Kern des Umweltkonzepts bilden eine höhere Energieeffizienz sowie die Reduktion von CO2-Emissionen.
Mit Beyond-Zero umweltverträgliche Kundenlösungen anbieten
Zählt man die daraus resultierenden „Ökoeffekte“ zusammen, konnte allein im Jahr 2012 ein Gesamtausstoß von schätzungsweise 1,6 Millionen Tonnen Treibhausgase vermieden werden. Die für diese ressourcenschonenden Lösungen erforderlichen Forschungsgebiete reichen dabei von der Materialauswahl bis hin zur geometrischen Anordnung und Oberflächenbehandlung. Auch die Spezifizierung von Schmierstoffen beziehungsweise -systemen und Dichtungen trägt zu einem umweltbewussteren Gesamtsystem bei. An dieser Stelle kann SKF sein gebündeltes Expertenwissen über alle fünf Kompetenzfelder hinweg nutzen. Genau wie Wingquist damals das Qualitätslager als Schlüssel zum Erfolg erkannte, hat SKF im Laufe der Zeit sein Idealbild „Für jede Stelle das richtige Lager“ weitergedacht: „Mit gebündelten Synergien für jede Anforderung die richtige Lösung“.
Für die Lösungsfindung investierte SKF allein im letzten Jahr 207 Mio. Euro in die Forschung und Entwicklung. Daraus gingen insgesamt 468 Patenteinreichungen hervor. In Anbetracht des Rekordstarts, den SKF vor 107 Jahren hinlegte, hätte sich wohl selbst Wingquist nicht über den Werdegang seiner ins Leben gerufenen Aktiebolaget Svenska Kullagerfabrik gewundert. Aber als „Alter Schwede“ würde er über die heutigen Dimensionen staunen – lag doch damals sein Startkapital bei 100.000 Kronen.
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